{"id":175,"date":"2015-08-03T10:02:33","date_gmt":"2015-08-03T10:02:33","guid":{"rendered":"https:\/\/islabonita.com\/de\/location\/puntagorda\/"},"modified":"2016-02-17T14:08:58","modified_gmt":"2016-02-17T14:08:58","slug":"puntagorda","status":"publish","type":"location","link":"https:\/\/islabonita.com\/de\/lage\/puntagorda\/","title":{"rendered":"Puntagorda"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\">Die Gemeinde liegt am nordwestlichen Hang der Insel und umfasst eine Fl\u00e4che von 28 Quadratkilometern. Im Norden verl\u00e4uft die Grenze zu Garaf\u00eda an der Schlucht Barranco de Izcagua, im S\u00fcden zu Tijarafe an der Schlucht Barranco de Garome. Bei beiden Schluchten handelt es sich um aufsehenerregende Vertiefungen, die auf eine L\u00e4nge von gut 12 km einen 2.200 m bis zum Meer abfallenden Hang einfassen. Das dominierende Merkmal der Landschaft sind die Kegel der unregelm\u00e4\u00dfig verteilten Vulkane.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das Klima wird von der vor den Passatwinden gesch\u00fctzten Lage bestimmt; die Gegend ist sehr sonnig und d\u00fcrr, wird jedoch von starken Niederschl\u00e4gen heimgesucht, wenn sich die atlantischen Sturmtiefs ihrem Gebiet n\u00e4hern.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die ersten Siedler hinterlie\u00dfen bedeutende Spuren ihres Daseins in den verbliebenen Resten von Bauwerken, Teil ihrer Industrie bildenden Materialien und H\u00f6hlendarstellungen (Bilder, Steinhaufen, Kan\u00e4le und Tiegel).<\/p>\n<p align=\"justify\">Im 16. Jahrhundert entsteht der erste historische Ort in der Gegend von San Amaro, wo eine der ersten Kirchen der Inseln erbaut wird, die als sechste Kirche bereits Pfr\u00fcnde bezog. Die gro\u00dfenteils b\u00e4uerliche Bev\u00f6lkerung portugiesischer Herkunft machte San Amaro zu ihrem Schutzheiligen. Ihre niedrigen, strohbedeckten und weit verstreuten H\u00e4user sind ein klarer Ma\u00dfstab f\u00fcr die Randstellung eines Volkes, das die Kiefern rodete, um sie in Ackerfelder zu verwandeln. Eine weitere Besch\u00e4ftigung war die Viehzucht. Der Mangel an Bornen, Quellen und Brunnen lie\u00df ihre Bewohner Zisternen schaffen, um Regenwasser zu sammeln.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das Land geh\u00f6rte dem Inselrat, der es an die Arbeiter unter Abgabe eines F\u00fcnftels des Ertrags verpachtete, so dass diese nach Abzug des Zehnten (ein Zehntel f\u00fcr die Pfr\u00fcnde) zus\u00e4tzlich noch ein F\u00fcnftel ihres Ertrags aush\u00e4ndigen mussten.<\/p>\n<p align=\"justify\">Das Gewerbe von Puntagorda stand in direkter Verbindung mit der Produktion von Pech (Brennen von Pech in speziellen \u00d6fen zur Gewinnung von Harz), dem Handel mit Holz und dem Anbau von zum Verkauf bestimmtem Getreide und Obst. Die Stadt verf\u00fcgte \u00fcber eine eigene Kornkammer zur Lagerung von Getreide.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die urspr\u00fcngliche Ortschaft wurde verlassen und an eine andere, h\u00f6her gelegene Stelle verlegt und siedelt sich so zwischen den Zentren Cuatro Caminos, El Pinar, Fagundo und El Roque an.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die ung\u00fcnstigen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen am Ende des 19. Jahrhunderts, die noch weit ins 20. Jahrhundert reichten, bekamen auch die Einwohner von Puntagorda zu sp\u00fcren, die daraufhin entweder die Insel verlie\u00dfen oder in andere Gemeinden umzogen. Heute sind die Lebensbedingungen in Puntagorda annehmbar. Ein gro\u00dfer Anteil der Bev\u00f6lkerung ist ausl\u00e4ndischer Herkunft und es wird ein gem\u00e4\u00dfigtes Wachstum verzeichnet, das seinen Einwohner etwas mehr Wohlstand beschert hat.<\/p>\n<h3 align=\"justify\">\u00a0<span class=\"titular\"><br \/>\n<strong>DER HONIG, ein Nahrungsmittel mit Geschichte<\/strong><br \/>\n<\/span><\/h3>\n<p align=\"justify\">Den im Laufe der Geschichte sehr gesch\u00e4tzten Bienenhonig, dem hohe energetische und therapeutische Eigenschaften zugesprochen werden, liefert uns die Natur selbst. Zweifelsohne lag der Verzehr dieser Delikatesse in vergangenen Zeiten h\u00f6her, denn die Vielfalt an s\u00fc\u00dfen Produkten war nicht so gro\u00df wie heutzutage.<\/p>\n<p align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.islabonita.es\/imagenes\/es_puntagorga_puntagorda_1%20con%20sombra.jpg\" alt=\"Vista Costa de Puntagorda\" width=\"300\" height=\"199\" \/><\/p>\n<p align=\"justify\">Die Kunst der Bienenzucht beschr\u00e4nkt sich nicht auf einen bestimmten Ort, doch wird auf der Insel La Palma Honig allerbester Qualit\u00e4t gewonnen, den Sachverst\u00e4ndige f\u00fcr exzellent erkl\u00e4ren und der zu den besten in ganz Spanien z\u00e4hlt.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Blumen bilden die Grundlage daf\u00fcr, dass die Biene den delikaten Nektar hervorbringen kann, und an diesem fehlt es in Puntagorda wahrlich nicht. Die H\u00e4user sind mit Blumen geschm\u00fcckt und die Felder kleiden sich in das Wei\u00df der Mandelb\u00e4ume.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Kunst der Bienenzucht erfordert ganz besondere Geschicklichkeit. Es entsteht ein Verh\u00e4ltnis gegenseitigen Einverst\u00e4ndnisses, der Bauer gew\u00f6hnt sich an die Insekten und diese verhalten sich zahm. Die Bienenschw\u00e4rme besitzen einen ausgezeichneten Orientierungssinn, ohne jemals den Weg zu ihrem Bienenstock zu verlieren. Auf der Insel lebt die sogenannte schwarze Biene, eine von vielen fremden Krankheiten freie Urspezies. Arbeiterinnen und Drohnen dienen in ihrer eigenen, rangm\u00e4\u00dfig gegliederten Welt der K\u00f6nigin und fliegen summend um die perfekt sechsseitigen Bienenzellen herum.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die b\u00e4uerlichen Bienenst\u00f6cke aus hohlen Palmen- und Drachenbaumst\u00e4mmen geh\u00f6ren der Vergangenheit an; sie werden an einsamen, fernen Pl\u00e4tzen aufgestellt, auf die der Mensch nur wenig Einfluss hat.<\/p>\n<p align=\"justify\">Farbe und Geschmack des Honigs sind von der Bl\u00fcte abh\u00e4ngig: Der Natternkopf-Honig ist wei\u00df und von sanftem Geschmack, der Honig von der K\u00fcste ist kristallklar und weich im Geschmack, und der Baumheiden- oder Kastanienhonig ist dunkel und stark im Geschmack. Die Kunst des Honiglesens ist etwas schwierig, doch wird sie als Teil unserer Vergangenheit weitergegeben.<\/p>\n<p align=\"justify\">\u00f1o. El arte de cosechar miel es un poco complicado pero que debemos transmitir como parte de nuestro pasado.<\/p>\n<h3 class=\"titular\" align=\"justify\">FESTE<\/h3>\n<p align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.islabonita.es\/imagenes\/es_puntagorga_puntagorda_3%20con%20sombra.jpg\" alt=\"Casa T\u00edpica de La Palma\" width=\"300\" height=\"199\" \/>Abgesehen von den \u00fcblichen Festen wie Weihnachten und Ostern, die auch von den \u00fcbrigen Gemeinden begangen werden, feiern die Einheimischen in der zweiten Augusth\u00e4lfte das Fest ihres Schutzheiligen San Mauro Abad, dessen Bild in einer Wallfahrtsprozession bis zum alten Gotteshaus getragen wird.<\/p>\n<p align=\"justify\">Dieses Ereignis hatte im Kalender bis zum Jahre 1916 am 15. Januar seinen Platz, bis es vom Pfarrer Bienvenido Serra auf den Monat September verlegt wurde und gegenw\u00e4rtig im August gefeiert wird.<\/p>\n<p align=\"justify\">Zweifelsohne findet das Fest mit dem gr\u00f6\u00dftem Zulauf jedoch je nach Beginn der Bl\u00fctezeit zwischen Januar und Februar statt: &#8220;Das Fest des bl\u00fchenden Mandelbaums&#8221;. Mit kalter Winterluft und wei\u00dfgef\u00e4rbtem Land empfangen die Bewohner von Puntagorda die Besucher, die diesem Ereignis beiwohnen m\u00f6chten. Mit einem dichten Programm voller Veranstaltungen jeder Art und den geschmackvollen Pechwein und Mandeln kostend begegnet das Volk von La Palma der Natur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>ANREGUNGEN <\/strong><\/span><\/h3>\n<p align=\"justify\">Puntagorda ist ein zauberhafter Ort, seine offene Landschaft bietet Wanderern viele M\u00f6glichkeiten. Alte Wege und Stra\u00dfen enth\u00fcllen uns schlichte, volkst\u00fcmliche Bauten, die immer von Blumen versch\u00f6nert sind, eine erhabene Ortschaft, die sich in dieser nat\u00fcrlichen, fast magischen Umgebung ihrer Tradition wohlbewusst ist und einiges zu erz\u00e4hlen hat.<br \/>\nEine der Routen, die wir Ihnen vorschlagen, beginnt am Wallfahrtsort El Pino de La Virgen und geht \u00fcber die Landstra\u00dfe bis zur Kirche San Amaro. Von dort aus setzen wir unseren Weg fort bis zum Aussichtspunkt Matos, einem Berg mit abgerundetem Profil, und steigen dann weiter auf in Richtung der Windm\u00fchle bis wir schlie\u00dflich zum Fayal gelangen.<br \/>\nEine weitere Wanderung mit einem h\u00f6heren Schwierigkeitsgrad beginnt in der Ortschaft selbst und f\u00fchrt \u00fcber die Stra\u00dfe La Rosa im st\u00e4ndigen Anstieg bis zum Gipfel. Wir kommen auf diesem Weg durch mittelhoch gelegene Weinanbaugebiete und helle Kiefernw\u00e4lder, bis wir auf die H\u00f6he kommen, wo der Gei\u00dfklee w\u00e4chst.<\/p>\n<h3 align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>SEHENSW\u00dcRDIGKEITEN<\/strong><\/span><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>Die uralten Drachenb\u00e4ume.<\/strong><\/span><\/h4>\n<p align=\"justify\">Durch die tiefen Einschnitte in den Gebieten der Vulkankrater verl\u00e4uft die Stra\u00dfe zwischen Los Llanos und Puntagorda, die uns gedr\u00e4ngt und voller Kurven zum Ort der roten Tonerde f\u00fchrt. Neben dem Weg liegt das Viertel El Roque, wo die Drachenb\u00e4ume des Ortes auftauchen. Von hier aus hat man eine hervorragende Ausicht \u00fcber die steilen Abh\u00e4nge und leuchtenden, lichterf\u00fcllten Landschaften.<br \/>\nW\u00e4hrend wir diese uralten, bed\u00e4chtig wachsenden B\u00e4ume von korpulenter Gestalt bewundern, sto\u00dfen wir beim Vergleich mit der Tierwelt auf eine gro\u00dfe Schildkr\u00f6te, deren Herz langsam schl\u00e4gt und deren grauer Panzer ihre Seele sch\u00fctzt. Mit ihrem statischen und legend\u00e4ren Wesen sind die Drachenb\u00e4ume die Riesen unter den auf dem Kanarischen Archipel vorkommenden Pflanzenarten.<br \/>\nDie Drachenb\u00e4ume von Puntagorda wiesen beachtliche Proportionen auf, bis ein Unwetter vor vielen Jahrzehnten einen vom Gewicht seiner weitangelegten Krone erm\u00fcdeten Stamm spaltete.<\/p>\n<h4 align=\"justify\"><strong>Die alte Kirche San Amaro.<\/strong><\/h4>\n<p align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.islabonita.es\/imagenes\/es_puntagorga_puntagorda_2%20con%20sombra.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" \/>Im unteren Teil des Ortes befindet sich die erste dort gebaute Kirche; heute liegt dieses Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert, das im Jahre 1617 zur Pfarrkirche ernannt wurde, abgelegen und ruhig.<br \/>\nDie \u00e4ltesten benachbarten Wege f\u00fchrten an San Amaro vorbei. So wurde der sich in Richtung Gipfel erhebende Kreuzweg von Tausenden von Pilgern der ganzen Insel gegangen, die den Heiligen portugiesischer Herkunft verehrten.<br \/>\nDie schweren T\u00fcren der Kirche standen dieser Verehrung bis 1951 offen, doch ihre Lage sowie die knappen wirtschaftlichen Mittel verwandelten sie in eine einzige gro\u00dfe Ruine, die schon bald in Vergessenheit geriet.<br \/>\nHeute wird die Kirche restauriert und wurde als Denkmal zum Kulturerbe erkl\u00e4rt. Sie ist umgeben von fruchtbaren Feldern, die von den Gew\u00e4ssern des Stausees Monta\u00f1a El Palomar bew\u00e4ssert werden. Einige Meter weiter befindet sich das alte Pfarrhaus, das die Erlebnisse vergangener Zeiten widerspiegelt.<\/p>\n<p align=\"justify\">\n<h4 align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>Das Dorf. <\/strong><\/span><\/h4>\n<p align=\"justify\">Der Ort zieht sich \u00fcber die weichen H\u00e4nge der Gegend; niedrige wei\u00dfe und \u00fcberaus schlicht gebaute H\u00e4user dr\u00e4ngen sich neben den kurvigen und verschwiegenen Wegen.<br \/>\nDie bedeutendste Stelle hei\u00dft El Pinar, ein Platz, an dem die neue, den Schutzheiligen San Mauro Abad beherbergende Kirche liegt. Der Heilige ist auch als San Amaro bekannt und wurde von der alten Wallfahrtsst\u00e4tte hierher \u00fcberf\u00fchrt. In der N\u00e4he treibt eine kr\u00e4ftige Kanarische Kiefer ihre Wurzeln in die Erde, sozusagen als Zeugnis der alten W\u00e4lder, die die rote Erde von Puntagorda einst bedeckten. Der dicke Stamm des Baumes &#8220;El Pino de La Virgen&#8221; tr\u00e4gt in seiner Aush\u00f6hlung ein kleines Marienbild. Neben ihm liegt das Rathaus der Gemeinde.<br \/>\nLos Cuatro Caminos ist ein weiterer Ort, an dem sich Wege kreuzen, auf denen sich das Landleben der Bewohner abspielt. Die \u00c4lteren sitzen vor den T\u00fcren ihrer H\u00e4user und unterhalten sich \u00fcber die gute alte Zeit, \u00fcber Kuba und Venezuela, ausgewanderte Verwandte und \u00fcber Anekdoten ihrer Heimkehr. <span class=\"titular\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<h4 align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>Aussichtspunkte. <\/strong><\/span><\/h4>\n<p align=\"justify\">Nicht weit von der &#8220;Pino de La Virgen&#8221; entfernt liegt der Aussichtspunkt Miraflores. Von dort aus haben wir eine gute Sicht \u00fcber die gesamte Ortschaft, \u00fcber die fernen H\u00e4uschen mit roten D\u00e4chern, die Kartoffel\u00e4cker, die Weinberge und Obstb\u00e4ume und \u00fcber Tausende von Mandelb\u00e4umen, \u00fcber H\u00fcgel, Ebenen und Abgr\u00fcnde, sich erhebende Gipfel und \u00fcber den weiten Ozean.<br \/>\nIn Richtung der von gewaltiger Brandung gekennzeichneten K\u00fcste befindet sich der Berg La Monta\u00f1a de Matos, ein stolzer Wachposten mit Blick auf den Atlantik, ein zeitloser Ort, an dem der Wind pfeift. Die Einheimischen erz\u00e4hlen, dass aus Amerika kommende Segelschiffe den Horizont kreuzten und den kleinen Hafen von Garaf\u00eda anliefen, was f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung ein Ereignis war.<\/p>\n<h4 align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>Berge und K\u00fcsten. <\/strong><br \/>\n<\/span><\/h4>\n<p align=\"justify\">Nur ein geringer Teil der Gemeinde geh\u00f6rt den Bergen an, wo sich der Roque Chico auf einer H\u00f6he von 2.372 m erhebt. H\u00fcgel und T\u00e4ler dr\u00e4ngen sich aneinander und bilden so fast einen Kessel zwischen Tinizara und El Roque. Die Kiefernw\u00e4lder leuchten wie ein abgeflachter Teppich \u00fcber das geographisch zauberhafte Land.<br \/>\nUnterhalb 1.500 m werden die H\u00e4nge flacher. Dort liegen die verlassenen Felder, auf denen damals in Trockenkultur Getreide, Gem\u00fcse und Wein angebaut wurde und die der Inselrat dem Volk unter Abgabe des F\u00fcnftels des Ertrags zum Anbau \u00fcberlie\u00df. Der Berg wurde gerodet, um noch gr\u00f6\u00dferen Nutzen aus dem fruchtbaren Boden zu ziehen, der vom Regen gesegnet wird, wenn sich die Wolken auf dieser Seite der Insel verdichten.<br \/>\nAn den K\u00fcsten f\u00e4llt das Land steil hinab bis zum Ozean, wo uns die gesch\u00fctzten und zum Naturdenkmal der K\u00fcste von Hiscagu\u00e1n erkl\u00e4rten Steilk\u00fcsten \u00fcberraschen. An diesen niedrigen K\u00fcsten, an denen es kaum regnet und die Sonne im \u00dcberfluss scheint, \u00fcberlebt eine Pflanzenwelt von Kanarischen Federb\u00fcschen wie Weberdisteln, Wolfsmilchgew\u00e4chsen, Dickblattgew\u00e4chsen, Periploca laevigata, Kn\u00f6terich, sowie direkt an der Meeresbrandung die gewagtesten, dem salzigen Element angepassten Pflanzen.<br \/>\nDurch die Klippen schl\u00e4ngeln sich enge Pfade, die von den Einwohnern von Puntagorda angelegt wurden, um zum Hafen zu gelangen. Die wilde Brandung beunruhigt zwar den erfahrenen Fischer, doch die an diesen Orten nistenden Sturmv\u00f6gel, M\u00f6wen und Fischadler lassen sich von ihr nicht erschrecken.<\/p>\n<h4 align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>El Fayal. <\/strong><br \/>\n<\/span><\/h4>\n<p align=\"justify\">Der Kiefernwald erstreckt sich von den h\u00f6chsten Bergen bis zur Mitte der Ortschaft. Der Fayal ist eine Waldschanze mit herrlichen uralten Kiefern mit einem Unterholz von Baumheide und Gagelb\u00e4umen, die diesem Ort seinen Namen verliehen. Er ist ein ruhiges Erholungsgebiet, das \u00fcber Grillpl\u00e4tze, Tische, Trinkwasser und einen kleinen Kinderspielplatz verf\u00fcgt.<br \/>\nSeine gute Zug\u00e4nglichkeit und die N\u00e4he zum Ortskern machen ihn zu einem \u00e4u\u00dferst beliebten Platz, von wo aus unter den schlanken Nadelh\u00f6lzern die Tiefe der Schlucht Barranco de Izcagua zu erkennen ist. Die Leute kamen in Trockenzeiten an diesen Ort , wenn sich die Zisternen geleert hatten, um in dem sandigen Bett L\u00f6cher zu graben, bis sie auf das kostbare Wasser stie\u00dfen, weshalb sie den Ort &#8220;das flie\u00dfende Wasserloch &#8221; nannten. Auf der anderen Seite erscheint Las Tricias, das erste Dorf des benachbarten Garaf\u00eda, und der Blick verliert sich hangabw\u00e4rts in eine abgeschiedene, freundliche Welt. Drachenb\u00e4ume, Saatkr\u00e4hen, Kiefern, die alte Windm\u00fchle, und am stillen Horizont verschwindet die Sonne jeden Abend spektakul\u00e4r in wundersch\u00f6nen F\u00e4rbungen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1279,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/location\/175"}],"collection":[{"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/location"}],"about":[{"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/location"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1279"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=175"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}