{"id":136,"date":"2015-08-03T09:30:00","date_gmt":"2015-08-03T09:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/islabonita.com\/de\/location\/san-andres-y-sauces\/"},"modified":"2016-02-17T12:37:11","modified_gmt":"2016-02-17T12:37:11","slug":"san-andres-y-sauces","status":"publish","type":"location","link":"https:\/\/islabonita.com\/de\/lage\/san-andres-y-sauces\/","title":{"rendered":"San Andr\u00e9s y Sauces"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Die Gemeinde San Andres y Sauces erstreckt sich \u00fcber eine Fl\u00e4che von 44 Quadratkilometern, zwischen Puntallana und Barlovento. Tiefe Schluchten und unregelm\u00e4\u00dfige Bergr\u00fccken gestalten ihre Landschaft, in der 18 Ansiedlungen zu vermerken sind, von denen Los Sauces der wichtigste ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Nordostausrichtung und zerkl\u00fcftete Orographie beg\u00fcnstigen die Tatsache, da\u00df die mit Feuchtigkeit beladenen Wolken, die von den Passatwinden hierher getragen werden, an dieser Stelle h\u00e4ngenbleiben. Dieser hydrologische Beitrag macht sich in den bedeutenden Wasserreserven des Kreises bemerkbar, und er tr\u00e4gt dazu bei, die \u00fcppige Vegetation des Lorbeerwaldes, der zum Reservat der Biosph\u00e4re erkl\u00e4rt worden ist, zu erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Im Hochgebirge w\u00e4chst der Kiefernwald und die K\u00fcstenzone, die fr\u00fcher zahlreiche Exemplare des thermophilen Waldes aufwies, ist heute von der Monokultur der Bananen beschlagnahmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Die Landwirtschaft ist der wichtigste wirtschaftliche Pfeiler, und so bieten Bananen-, Kolokasien- sowie Weinanbauten, um die herum zahlreiche Beispiele volkst\u00fcmlicher Architektur zu finden sind, reizvolle Anblicke. Noch heute stehen in Los Galguitos die urspr\u00fcnglichen Wohnh\u00e4user mit D\u00e4chern aus Roggenstroh; gro\u00dfe wei\u00dfe H\u00e4user, Wallfahrtskapellen und Kirchen geh\u00f6ren zu den Wahrzeichen der wohlhabenden Gemeinde von Sauces.<\/p>\n<h3 align=\"justify\"><strong>BR\u00c4UCHE, die an das Wasser gebunden sind<\/strong><\/h3>\n<p align=\"justify\">Die Bewohner der Insel La Palma haben, im Laufe der Jahrhunderte, eine ganz besondere Kultur geschaffen, die an das Wasser gebunden ist. Ihre reichen Wasserreserven, die von dem Schnee, dem Regen und der Kondensierung des Nebels gef\u00fcllt werden, haben sich nicht immer von ihrer gro\u00dfz\u00fcgigen Seite gezeigt. Wenn die Felder unter der Trockenheit litten und kein Wasser aus den Quellen floss, veranstalten die ehemaligen Siedler Rituale und baten die G\u00f6tter mit der Opfergabe ihrer gravierten Steine um Fruchtbarkeit und F\u00fclle.<\/p>\n<p align=\"justify\">Aus der Kenntnis \u00fcber die Ausnutzung dieser nat\u00fcrlichen, im Untergrund versteckten Ressource entstammen die Stollen und Brunnen. Der Mensch schuf neben seinem Haus Tanks, Wehre, Staubecken&#8230;, um dieses Juwel, dem das Leben zu verdanken ist, zu h\u00fcten. Mehr als 150 Stollen wurden dank der m\u00fchevollen und harten Leistungen vieler M\u00e4nner gegraben; dabei bestand oft gro\u00dfe Ungewi\u00dfheit, denn man wu\u00dfte nicht mit Sicherheit, ob die Arbeit tats\u00e4chlich ihre Fr\u00fcchte tragen w\u00fcrde, oder nicht.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Lasttiere schleppten Vorr\u00e4te und Werkzeuge bergauf, um dort die dunklen Sch\u00e4chte zu \u00f6ffnen. Mit Hammerschl\u00e4gen f\u00fcgte der Sprengmeister die Pulverladungen in die Felsen hinein, und nach der Explosion wurde der Abraum mit Schubkarren abgetragen. Gemeinsam w\u00fchlte man im Erdinnern, voller Hoffnung, eine bedeutende Wasserquelle ausfindig zu machen.<\/p>\n<p align=\"justify\">So wurden mit Spitzhacken und Schaufeln im Licht der Laternen Kilometer und Kilometer von Tunneln gegraben; das Ger\u00e4usch der F\u00f6rderwagen, ihr Hin- und Herfahren, geh\u00f6rte geradezu zur t\u00e4glichen Routine. Und so wurden ganz erhebliche physische und finanzielle Anstrengungen unternommen, um diesen wertvollen Schatz zum Flie\u00dfen zu bringen.<\/p>\n<h3 align=\"justify\"><\/h3>\n<h3 align=\"justify\"><strong>TRADITIONEN, die eng mit den Felder verbunden sind<\/strong><\/h3>\n<p class=\"titular\" align=\"justify\"><strong><a href=\"https:\/\/islabonita.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/es_sandres_sauces_sauces7.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1314\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1314 alignleft\" src=\"https:\/\/islabonita.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/es_sandres_sauces_sauces7-300x201.jpg\" alt=\"es_sandres_sauces_sauces7\" width=\"300\" height=\"201\" \/><\/a><\/strong>In diesem n\u00f6rdlichen Gebiet wurde die Mutter Erde im Laufe der Jahrhunderte f\u00fcr verschiedene Anbauten genutzt: Zucker, Weinreben, Getreide, Koschenille und Bananen geh\u00f6ren zu den Merkmalen, welche die lokale Wirtschaft kennzeichnen.<\/p>\n<p class=\"titular\" align=\"justify\">Im 16. Jahrhundert f\u00f6rderten die Gro\u00dfgrundbesitzer den Anbau von Zuckerrohr; in zwei Zuckerfabriken wurde eine erhebliche Produktion gewonnen, welche die Nachfrage f\u00fcr den europ\u00e4ischen Handel deckte. Damit besagte industriellen Betriebe optimal funktionieren konnten, waren ein st\u00e4ndiger Wasserfall, eine Menge Brennholz und viele Arbeitskr\u00e4fte vonn\u00f6ten. Die Vegetation auf den Bergen schwand, und zugleich nahm die Bev\u00f6lkerung von San Andres y Sauces zu. In den Zuckerwerken wurde das Rohr ausgepre\u00dft, und man erhielt, nach einem langwierigen Proze\u00df, Zucker, Honig und Alkohol.<\/p>\n<p class=\"titular\" align=\"justify\">Die Rohrfelder wurden allm\u00e4hlich von Reben- und Getreideanbauten abgel\u00f6st; parallel dazu wurde eine Landwirtschaft f\u00fcr den Eigenverbrauch betrieben. Mitte des vergangene Jahrhunderts geriet der Markt der Weins in eine Krise, und es wurden, aus Amerika, die Feigenkakteen eingef\u00fchrt; auf ihnen lebten kleine Insekten, die sich als Revolution f\u00fcr die Farbenindustrie herausstellten. Die Landwirte sammelten die wei\u00dfliche Koschenille ein, bis sp\u00e4ter dann die Einf\u00fchrung der synthetischen F\u00e4rbemittel diese Besch\u00e4ftigung durch andere abl\u00f6ste.<\/p>\n<p class=\"titular\" align=\"justify\">Derzeit ist die Landschaft fast vollst\u00e4ndig von den Bananenplantagen vereinnahmt; allerdings wachsen auch die \u00fcppigen Kolokasien auf dem Boden von Sauces. Ihre Knollen werden lange auf kleinem Feuer gekocht, und anshclie\u00dfend in Begleitung von Fisch und &#8220;Mojo&#8221; (scharfer Sauce), in Suppen oder, mit Rohrhonig ges\u00fc\u00dft, als Nachtisch verzehrt.<\/p>\n<p class=\"titular\" align=\"justify\">Ebenfalls im Zusammenhang mit der gastronomischen Welt ist die einzige Rum- und Schnapsbrennerei zu erw\u00e4hnen, die noch in der N\u00e4he von Puerto Espindola besteht.<\/p>\n<h3 align=\"justify\"><strong>FESTE mit Duft nach Land und Meer<\/strong><\/h3>\n<p align=\"justify\">Wallfahrtskapellen und Kirchen erscheinen einmal im Jahr in ihrer sch\u00f6nsten Pracht, und das ist ein guter Vorwand f\u00fcr die Einwohner, um sich fr\u00f6hlich auf Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen zusammenzufinden; der Himmel wird mit Feuerwerksk\u00f6rpern bes\u00e4t, w\u00e4hrend die verschiedenen Feste in volkst\u00fcmlicher Tradition begangen werden.<\/p>\n<p align=\"justify\">So erklingen im Dezember die Weihnachtslieder vor dem klassischen Portal vor dem Hochaltar von San Andres; das Mysterienspiel der Heiligen Drei K\u00f6nige in Los Sauces ist ganz besonders eindrucksvoll. Und schon bald folgt auf diese innigen Tage der Karneval. Im M\u00e4rz wird die Bestattung der Sardine vorgenommen; ganze Menschenstr\u00f6me trauern um den Tod dieses Fisches, welcher das Ende dieser fr\u00f6hlichen Festivit\u00e4ten symbolisiert.<\/p>\n<p align=\"justify\">Ende Mai werden die Kreuze geschm\u00fcckt, und der Fronleichnamstag, bereits im Juni, ist ein weiteres denkw\u00fcrdiges Datum; der Allerheiligste wird unter den B\u00f6gen aus Blumen und Samen hindurch gef\u00fchrt, und wundersch\u00f6ne religi\u00f6se Motive verzieren die Stra\u00dfen von San Andres.<\/p>\n<p align=\"justify\">Am letzten Wochenende des gleichen Monats h\u00e4ngen von der Decke der Wallfahrtskapelle von San Pedro Fr\u00fcchte- und Blumenstr\u00e4u\u00dfe herunter, und die zu der Gelegenheit veranstaltete Wallfahrt weist einen ausgepr\u00e4gten l\u00e4ndlichen Einschlag auf.<\/p>\n<p align=\"justify\">Aber auch das Meer hat auf dem Festkalender seinen Platz; im August bek\u00e4mpfen die jungen Leute die Hitze mit der Teilnahme an dem traditionellen Fest der Kletterstange, wo sie versuchen, auf einem eingefetteten Balken die Gew\u00e4sser zu \u00fcberqueren, und, in Puerto Espindola, werden zu Ehren der Jungfrau von Carmen unterschiedliche am\u00fcsante Veranstaltungen organisiert.<\/p>\n<p align=\"justify\">Zweifelsohne sind aber die Feste der Schutzpatronin, der Jungfrau von Montserrat, die bedeutendsten von allen; sie finden in der ersten Septemberh\u00e4lfte statt. Die Festlichkeit von San Andres, dem Schutzpatron des Ortes, schlie\u00dft, im frischen Monat November, den Kalender der Feierlichkeiten.<\/p>\n<h3 align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>ANREGUNGEN\u00a0<\/strong><\/span><\/h3>\n<p align=\"justify\">Die Gemeinde von San Andres y Sauces ist beg\u00fcnstigt durch eine \u00fcppige Vegetation, welche ihre Berge bedeckt, und einen mit Salz beladenen Seewind, der an ihren K\u00fcsten peitscht. Zwischen See und Gebirge gibt es zahlreiche Routen, die zum Wandern einladen.<\/p>\n<p align=\"justify\">So schlagen wir Ihnen den Besuch von Los Tiles vor. Beim Aufstieg liegt, auf der linken Seite, das einzige Wasserkraftwerk der Insel; neben dem Zentrum zur Deutung startet ein Weg, der sich bis zum Aussichtspunkt von La Baranda hinauf schl\u00e4ngelt, und aufgrund der beeindruckenden Blicke, die man von dort aus auf die Schlucht von El Agua hat, ganz besonders attraktiv ist; schlie\u00dflich f\u00fchrt er dann bis zum Ort Los Sauces.<\/p>\n<p align=\"justify\">Von diesem Wald aus k\u00f6nnen wir auch auf dem Pfad der Biosph\u00e4re bis zu den Quellen von Marcos und Corderos aufsteigen. Die Strecke verl\u00e4uft in einem unvergleichlich sch\u00f6nen nat\u00fcrlichen Umfeld, frische Landschaftsz\u00fcge schimmern durch die \u00fcppig bewachsenen Haine, und \u00fcber Wege, Br\u00fccken, Treppen, Kan\u00e4le und Tunnel gelangen wir bis Las Lomadas.<\/p>\n<p align=\"justify\">Wenn das, was Sie m\u00f6chten, ist, die Ortschaften kennenlernen, dann f\u00fchrt ein Weg von dem Platz von Montserrat zur K\u00fcste hinunter, durch Bananen- und Kolokasienplantagen, bis hin zum alten Stadtkern von San Andres. Auf dem Grund der Schlucht ragt die konische Form der Kalkofens hervor; dicht dabei liegen El Charco Azul und Puerto Espindola, wo wir uns am Meer erfreuen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3 align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>INTERESSANTE ORTE<\/strong><\/span><\/h3>\n<h4 align=\"justify\"><span class=\"titular\">El Canal y Los Tiles<\/span><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Die Berglandschaft in der nord\u00f6stlichen Zone der Insel birgt dieses Juwel der Natur, das im Jahre 1983 von der UNESCO zum Reservat der Biosph\u00e4re erkl\u00e4rt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Der Naturpark von Las Nieves zeigt sich in der Schlucht von El Agua in seiner gr\u00f6\u00dften Vollkommenheit. Die Vertiefung wurde durch den unaufhaltsamen Flu\u00df des Wassers, mehrere Jahrtausende lang, ausgeh\u00f6hlt; die Erosion hat einen tiefen Einschnitt gebildet, in dem der Lorbeerwald, ein \u00dcberbleibsel aus dem Terti\u00e4r, w\u00e4chst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Schatten und frische Pfade laden uns dazu ein, in diese abwechslungsreiche Pflanzenwelt aus Riesenfarn, Lorbeerb\u00e4umen, Stinkholz, &#8220;Palos blancos&#8221;, &#8220;Barbusanos&#8221;, wilden Avocadob\u00e4umen&#8230; einzudringen, die dank der klimatischen Gegebenheiten hier so reichlich gedeihen. Das in Gr\u00e4ben und an Quellen st\u00e4ndige str\u00f6mende Wasser ist ein Beweis f\u00fcr die erheblichen Wasserreserven, die im Inneren dieser beeindruckenden Orographie flie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Im Zentrum f\u00fcr Besucher k\u00f6nnen wir Informationen \u00fcber die besonderen \u00d6kosysteme erhalten, welche in dem 511 ha gro\u00dfen Park existieren. Freizeitzone und Zeltplatz, sowie Aussichtspunkte und Wege sind hergerichtet worden, um uns zu erm\u00f6glichen, die \u00fcppige und reiche Natur aus n\u00e4chster N\u00e4he zu bewundern.<\/p>\n<h4 align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong><span class=\"titular\">Kirche von Unserer Lieben Frau von Montserrat<\/span><\/strong><br \/>\n<\/span><\/h4>\n<p align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1317 alignleft\" src=\"https:\/\/islabonita.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/es_sandres_sauces_sauces3.jpg\" alt=\"es_sandres_sauces_sauces3\" width=\"182\" height=\"270\" \/>Mehrere Pers\u00f6nlichkeiten katalanischen Ursprungs sind bei der Gr\u00fcndung und in der Geschichte dieser Gemeinde zu verzeichnen. Ihnen wird die Verehrung f\u00fcr das Bildnis der Jungfrau von Montserrat und dessen Ankunft auf der Insel zugeschrieben. Bereits kurz nach der Eroberung wurde die Kirche errichtet, deren Ausma\u00dfe und Aussehen in diesem Jahrhundert eine Umstrukturierung erfuhren. Ihre dicken Mauern bergen kostbare und erlesene Exemplare der fl\u00e4mischen Kunst; die Jungfrau von La Piedad, die besondere Ausf\u00fchrung von Unserer Lieben Frau von Monstserrat und das Tafelbild der Schutzpatronin sind klare Beispiele daf\u00fcr.<\/p>\n<p align=\"justify\">Vor der Kirche liegt ein weiter Platz, und, auf der anderen Seite der Stra\u00dfe, der ruhige Park Antonio Herrera mit seinen reizvollen G\u00e4rten. Um sie herum ereignet sich das lebendige Gesch\u00e4ftstreiben dieses Ortes, des gr\u00f6\u00dften Kerns des Nordens der Insel.<\/p>\n<h3 align=\"justify\"><\/h3>\n<h3 align=\"justify\"><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 align=\"justify\"><span style=\"line-height: 1.5;\"><span class=\"titular\"><strong>Schlucht von San Juan<\/strong><br \/>\n<\/span><\/span><\/h4>\n<p align=\"justify\"><span style=\"line-height: 1.5;\">Dieser wundersch\u00f6ne Winkel geh\u00f6rt zu dem Naturpark von Las Nieves. Seine eigent\u00fcmliche Geomorphologie weist zahlreiche H\u00f6hlen auf, in denen die urspr\u00fcnglichen Siedler der Insel wohnten. Die wichtigste von ihnen ist die sogenannte &#8220;Cueva (H\u00f6hle) del Tendal&#8221;, die arch\u00e4ologisch \u00e4u\u00dferst wertvoll ist, und in der mehrere Ausgrabungen vorgenommen wurden, deren Funde zu einer besseren Kenntnis der Vorgeschichte von La Palma beigetragen haben. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"line-height: 1.5;\">El Cuchillete de San Juan ist ein kleiner Fleck, welcher, infolge der Erosion, nun isoliert inmitten der Schlucht dasteht. Auf seinen Felsbl\u00f6cken \u00fcberleben standhaft Reste der urspr\u00fcnglichen thermophilen, aus Ph\u00f6nizischen Sadeb\u00e4umen, wilden \u00d6lb\u00e4umen und Feigen sowie Ginster bestehenden Flora.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h4 align=\"justify\"><span style=\"line-height: 1.5;\"><span class=\"titular\"><strong>Puerto Espindola und Charco Azul<\/strong><\/span><\/span><span style=\"line-height: 1.5;\"><span class=\"titular\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/h4>\n<p align=\"justify\"><span style=\"line-height: 1.5;\">\u00dcberall an den n\u00f6rdlichen K\u00fcsten der Insel ist die Brandung der See stark; dennoch befinden sich, in den M\u00fcndungen der Schluchten, Ladepl\u00e4tze wie der von Puerto Espindola, der aufgrund seiner historischen Bedeutung besonders erw\u00e4hnenswert ist. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"line-height: 1.5;\">Es handelt sich dabei um einen kleinen Kai, einen Stapelplatz f\u00fcr kleine Boote, an dem im 16. und 17. Jahrhundert ein reger Handel betrieben wurde. Dort legten Schiffe an, die sich auf der Route nach Amerika befanden, um sich mit Wein, Rum und Getreide zu verproviantieren. Von dieser Bucht aus wurde die Zuckerproduktion exportiert und wanderten die Einheimischen nach Kuba und Venezuela aus. <\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"line-height: 1.5;\">Ganz dicht dabei befindet sich die kleine Freizeit- und Vergn\u00fcgungszone von El Charco Azul, was soviel bedeutet wie die Blaue Lache. Dort wurden, unter Ausnutzung der Beschaffenheit der K\u00fcste, mehrere nat\u00fcrliche Schwimmb\u00e4der errichtet. Nacientes de Marcos y Cordero.<\/span><\/p>\n<h4 align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>Quellen von Marcos und Cordero\u00a0<\/strong><br \/>\n<\/span><\/h4>\n<p>Wenn wir den steilen Hang hinaufsteigen, auf dem das Viertel Las Lomadas liegt, gelangen wir zu der Wallfahrtskapelle von San Pedro Apostol (16. Jahrhundert); sie steht dort, schlicht, renoviert, und zugleich stolz, inmitten eines ausgedehnten Platzes, von dem aus herrliche Blicke auf die l\u00e4ndlichen Bergr\u00fccken zu genie\u00dfen sind. Das Forsthaus bildet den Ausgangspunkt f\u00fcr die Strecke hin zu den wichtigsten Quellen der Kanarischen Inseln.<\/p>\n<p>Die Stille dort wird nur von den Gesang der V\u00f6gel und dem klirrenden Ger\u00e4usch des frischen Wassers, das im Kanal flie\u00dft, durchbrochen. Wir kommen durch enge Tunnel, die gegraben wurden, um zu den Quellen zu gelangen, aus denen das fl\u00fcssige Element, das seit Anfang des Jahrhunderts kanalisiert wird, so reichhaltig entspringt; fr\u00fcher str\u00f6mte es frei durch die Schlucht, und ging dann im Meer verloren. Die steilen W\u00e4nde, welche dieses beeindruckende Paradies von La Palma bergen, sind vollst\u00e4ndig mit dem Gr\u00fcn der Pflanzen bedeckt.<\/p>\n<h4 align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>Wallfahrtskapelle von San Juan Bautista<\/strong><\/span><\/h4>\n<p align=\"justify\">Im Gau von Los Galguitos steht die Wallfahrtskapelle von San Juan Bautista, die, mit dem gleichnamigen Platz, der sie umgibt, diesen malerischen Winkel bildet. Die Ecksteine markieren die Begrenzungen des rechteckigen Schiffes, das im 16. Jahrhundert erbaut wurde. In den Mauern wurden schmale Fenster ge\u00f6ffnet, und das Dachwerk wird von einer Kuppel mit Renaissance-Einschlag gekr\u00f6nt, deren Basis verglast ist.<br \/>\nDas Umfeld der Wallfahrtskapelle bildet einen ausgezeichneten Aussichtspunkt auf das nahegelegene Cuchillete de San Juan, sowie auf Los Sauces y San Andres.<\/p>\n<h4 align=\"justify\"><span class=\"titular\">Stadtkern von San Andres<br \/>\n<\/span><\/h4>\n<p align=\"justify\">San Andres war die erste koloniale Besiedlung des Bezirks; seine 1515 zu Ehren des Heiligen Schutzpatrons San Andres Apostol errichtete Kirche bestand urspr\u00fcnglich aus einem einzigen Schiff, das dann in sp\u00e4teren Jahrhunderten erweitert wurde, so da\u00df ihre heutige Form die eines lateinischen Kreuzes ist. Was ihr Inneres betrifft, so sind dort ganz besonders drei fl\u00e4mische Retabel hervorzuheben, und unter den Bildnissen die fl\u00e4mische Jungfrau von La Victoria und die als barock angesehene von El Rosario.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die gepflasterten Stra\u00dfen des Ortes f\u00fchren den Besucher zu anheimelnden Winkeln, wo Geschichte und Tradition allgegenw\u00e4rtig sind.<\/p>\n<p align=\"justify\">Aristokratische H\u00e4ndler, Gro\u00dfgrundbesitzer, die ihren Reichtum dem Anbau des Zuckerrohrs zu verdanken hatten, bauten ihre sch\u00f6nen Herrenh\u00e4user in der N\u00e4he der Kirche. Breite Fenster, sgraffierte Fassaden, langgezogene Balkons, die als Aussichtspunkt auf das Meer dienten, verleihen diesem malerischen, von \u00fcppigen Bananenplantagen umgebenen, alten Ortskern dicht an der K\u00fcste Leben.<\/p>\n<p align=\"justify\">\n<h4 align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>El Molino (die M\u00fchle) &#8220;El Regente&#8221;<\/strong><br \/>\n<\/span><\/h4>\n<p align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1318 alignleft\" src=\"https:\/\/islabonita.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/es_sandres_sauces_sauces4.jpg\" alt=\"es_sandres_sauces_sauces4\" width=\"260\" height=\"171\" \/>Der Wasserreichtum der Reserve von San Andres y Sauces war der Schl\u00fcsselfaktor daf\u00fcr, da\u00df dieser Ort bereits seit dem 16. Jahrhundert zu einem der bedeutendsten der Insel wurde. Das Wasser wurde kanalisiert und zu den beiden Zuckerfabriken, die existierten, geleitet; die Kraft, welche das fl\u00fcssige Element aufgrund des H\u00f6henunterschieds erlangte, wurde ausgen\u00fctzt, um die Energie zu erzeugen, welche die Steine der M\u00fchle antrieb, die Pueblo und das benachbarte Barlovento mit Getreidemehl versorgte.<\/p>\n<p align=\"justify\">Als Zeuge jener bl\u00fchenden Vergangenheit steht noch die M\u00fchle &#8220;El Regente&#8221;, welche der Gutsbesitzer Luis de Vandewalle y Quintana 1873 errichten lie\u00df. Sie erhebt sich auf einem Bergr\u00fccken im oberen Teil von Los Sauces. Enge Gassen und malerische traditionelle Bauernh\u00e4user sind auf dem steilen Hang dort verstreut.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Wasserm\u00fchle selbst besteht aus einem Haus, einem Turm und einem Aqu\u00e4dukt; sie weist mehrere Nebengeb\u00e4ude, einen Stall und H\u00f6fe auf. Recht oft wird ihr mechanisches Herz lebendig, um dem Besucher zu zeigen, das es noch kr\u00e4ftig genug ist, die veralteten Maschinen in Gang zu bringen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Hier sind das Ausstellungs- und Verkaufszentrum f\u00fcr traditionelles Kunsthandwerk und die Auskunftsstelle f\u00fcr Fremdenverkehr untergebracht. T\u00f6pfer, Keramiker, Kunsthandwerker, die das Blech bearbeiten, Wollspinner, f\u00fcr sie alle stellt &#8220;El Regente&#8221; einen Ort dar, wo sie ihre vielf\u00e4ltigen Werke vorzeigen k\u00f6nnen. Zarte Stickereien, traditionelle Kleidungsst\u00fccke und wertvolle Korbflechtarbeiten, die mit dem im Lorbeerwald reichlich vorhandenen und dort geschnittenen Rohstoff angefertigt wurden, sind in diesem eigent\u00fcmlichen Winkel von Sauces zu finden.<\/p>\n<p align=\"justify\">Copyright. Asociaci\u00f3n para el Desarrollo Rural de la Isla de La Palma (ADER-La Palma).<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1316,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/location\/136"}],"collection":[{"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/location"}],"about":[{"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/location"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1316"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=136"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}