{"id":132,"date":"2015-08-03T08:48:05","date_gmt":"2015-08-03T08:48:05","guid":{"rendered":"https:\/\/islabonita.com\/de\/location\/puntallana\/"},"modified":"2016-02-17T13:13:14","modified_gmt":"2016-02-17T13:13:14","slug":"puntallana","status":"publish","type":"location","link":"https:\/\/islabonita.com\/de\/lage\/puntallana\/","title":{"rendered":"Puntallana"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Die Chronisten bezeichneten diese Gegend bereits als das siebte K\u00f6nigreich der Insel, das den Namen Tenagua trug. Der Ort streckt sich von dem Meer bis zu den Gipfeln hin, in der Form eines Dreiecks fruchtbaren Bodens, der von den Passatwinden gesegnet ist, welche die Wolken mit sich bringen; diese n\u00e4hren die bedeutende Wasserreserve, aus welcher die zahlreichen Quellen entspringen, die ein wahrer Stolz f\u00fcr die Einwohner sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Zwischen der Schlucht von La Galga und dem Barranco Seco (Trockene Schlucht) liegen die Gaue von La Galga, El Granel, San Juan de Puntallana, Santa Lucia und Tenagua. In dieser Landschaft, die gro\u00dfen botanischen Wert aufweist, erheben sich neun Berge; ihre Bewohner sind umgeben von Lorbeerw\u00e4ldern (ein Restbestand der Vegetation aus der Terti\u00e4rzeit), und seit Generationen haben sie es gewu\u00dft, von den Fr\u00fcchten, welche ihnen die Erde bot, zu leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Das landwirtschaftliche Produkt, das am h\u00e4ufigsten angebaut wurde, war das Getreide; von den H\u00e4fen und Befestigungsposten (&#8220;Prois&#8221;, wie die Steine genannt werden, die an Land dazu verwendet werden, die Boote festzumachen) aus gingen zahlreiche Ladungen Getreide und Holz in Richtung anderer Inseln. Die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde unterlag seit eh und je Perioden von schlechten Ernten und Hungersn\u00f6ten, was dazu f\u00fchrte, da\u00df sich ein Strom von Fl\u00fcchtlingen, auf der Suche nach neuen Horizonten, nach Cuba und Venezuela begab. Heutzutage erf\u00fcllen die Kulturen von Obst, Gem\u00fcse, Wein, und ganz besonders Banane, die Anspr\u00fcche der neuen M\u00e4rkte. Eine weitere wirtschaftliche Alternative ist in dem bescheidenen Angebot an \u00d6kotourismus zu finden, eine Aktivit\u00e4t, die nach und nach Fu\u00df fa\u00dft.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>LEGENDE von El Salto del Enamorado (Sprung des Verliebten)<\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1309 alignleft\" src=\"https:\/\/islabonita.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/es_puntallana_puntallana2-300x178.jpg\" alt=\"es_puntallana_puntallana2\" width=\"300\" height=\"178\" \/>Der riesige, m\u00e4chtige Ozean, der an den K\u00fcsten angelangt, gab Anla\u00df zu mysteri\u00f6sen Geschichten, wie die der Cueva del Infierno (Grotte der H\u00f6lle), wo Piraten und Freibeuter die Sch\u00e4tze vor fremden Blicken bewahrten. In dieser dunklen H\u00f6hle, 15 Meter unter dem Meeresspiegel, in Richtung des ewigen Feuers, lebte der D\u00e4mon; am Tag des Heiligen Bartolomeus setzen die Einwohner von Puntallana alles daran, ihn fernzuhalten; deshalb legen sie Knoblauch und Schlingen aus, um die Hoden des Teufels, der an dem Tag der Glorifizierung des Apostels freigelassen wird, festzubinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">In Puntallana tritt immer wieder, am Vorabend des Johannnesnacht, die Anziehungskraft des Feuers zum Vorschein. Dieses Element erzeugt, gemeinsam mit dem Wasser, der Luft und der Erde, eine Magie, an die blindlings geglaubt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Wenn diese nat\u00fcrlichen Symbole richtig gedeutet werden, so sagen sie die Zukunft f\u00fcr das kommende Jahr voraus; auf diese Art k\u00f6nnen die Leute wissen, ob sie am Leben bleiben, ob sie gesund sein werden, ob sich die Mutterschaft n\u00e4hert, oder ob sie den auserw\u00e4hlten Mann heiraten werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>TRADITIONEN, die mit Meer, Lorbeerwald und Getreidefeldern verbunden sind. <\/strong><br \/>\n<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Die Tatsache, da\u00df man es wei\u00df, die Geschenke der Natur zu nutzen, bringt auch traditionelle Gewerbe mit sich, die mit dem Meer und dem Lorbeerwald verbunden sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Es war geradezu ein festlicher Anla\u00df, dieses Hinuntergehen zur K\u00fcste, wo die Bewohner der Gegend, an einem unter dem Namen Punta Salinas bekannten Ort, das wertvolle Salz, Napfschnecken, Standschnecken, usw. einsammelten, all diese Sch\u00e4tze, die der Ozean bot, wenn er sich von seiner ruhigen Seite zeigte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Andererseits war die \u00fcppige Vegetation eine Quelle, aus welcher Holz zu entnehmen war, und so leistete auch sie ihren Beitrag zur lokalen Wirtschaft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Wenn jedoch etwas den Bezirk von Puntallana wirklich charakterisiert, so ist das alles, was mit Getreide zu tun hat. In fr\u00fcheren Zeiten war diese Gegend die Kornkammer der Insel; Namen wir El Granel (Kornspeicher), Puerto Paja (Hafen des Strohs) und Puerto Trigo (Hafen des Weizens) zeigen uns deutlich, wie wichtig die Anbauten dieses Produktes einst waren. Erzeugnisse etwa wie Gerste, Roggen, Weizen, Hafer, Mais, Lupine&#8230; wurden hier geerntet, gem\u00e4ht, gedroschen, ger\u00f6stet und gemahlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Mit Hilfe des \u00e4therischen Windes wurde auf den steinernen Dreschdielen das Stroh von dem Korn getrennt, und damit wurden auch die M\u00fchlen, die sich auf den windigen H\u00fcgeln befanden, angetrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Der Gofio (ger\u00f6stetes Mehl) war die Belohnung f\u00fcr soviel Bem\u00fchungen; die Mischungen aus dem Mehl der verschiedenen ger\u00f6steten Getreidearten erbrachten dieses so autochthone Lebensmittel. Schon die Ureinwohner sch\u00e4tzten es sehr, und seit jenen Zeiten haben diesen M\u00fchlr\u00e4der so manches Korn gemahlen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>FESTE, die sowohl Magie wie auch Religiosit\u00e4t einbeziehen. <\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Es gibt weiterhin eine betr\u00e4chtliche Anzahl von Feierlichkeiten, bei denen Fr\u00f6hlichkeit und Tradition vorherrschen. Zweifelsohne ist in dieser Hinsicht ganz besonders das Johannesfest (24. Juni) zu erw\u00e4hnen; an seinem Vorabend beleuchten die Feuer diese magische Nacht, die k\u00fcrzeste des Jahres. Die Flammen befreien die Seelen, verscheuchen das Unheil und sch\u00fctzen diejenigen vor Krankheiten, die \u00fcber die Feuerstelle springen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Fr\u00fcher wurde im Gau von Santa Lucia eine der Wallfahrten der Insel veranstaltet, zu der sich am meisten Leute einfanden. Das Bild wurde, mit Blumen und Fr\u00fcchten verziert, in einem sch\u00f6nen Boot umhergefahren. Dieses mit dem Meer verbundene Fest hat mit der Zeit etwas von seinem urspr\u00fcnglichen Charakter verloren, aber dennoch erscheint weiterhin jeden 13. Dezember die Jungfrau in vollem Schmuck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">In der Ortschaft San Bartolome wird die Hauptstra\u00dfe jedes Jahr am 24. August, an dem Datum, das den Beginn der Weinlese kennzeichnet, ausgeschm\u00fcckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Erw\u00e4hnenswert sich auch die Feste von La Cruz (des Kreuzes), am 3. Mai, und des Sagrado Corazon de Jesus (Heiliges Herz von Jesus) in Tenagua, Anfang Juli.<\/p>\n<h3><span class=\"titular\"><strong>Volkst\u00fcmliches KUNSTHANDWERK. <\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Das Kunsthandwerk, das eng mit den bescheideneren Gesellschaftsklassen zusammenh\u00e4ngt, entstand in Zeiten des Mangels, aus wirtschaftlicher Notwendigkeit. Die Leute auf dem Land nutzten die freien Momente oder die Unt\u00e4tigkeit im Alter, um ihre Geschicklichkeit zu entwickeln und widmeten sich, mit gro\u00dfem K\u00f6nnen, herk\u00f6mmlichen Gewerben.<br \/>\nIhre an das Getreide gebundene Tradition zog mit sich, da\u00df das Flechten von K\u00f6rben aus Roggenhalmen zu einer tief verwurzelten T\u00e4tigkeit wurde; es werden auch Korbweide, Kastanie und Rohr, zur Herstellung von soliden K\u00f6rben f\u00fcr Lasten, verwendet.<br \/>\nAndererseits wappnen sich die Frauen mit N\u00e4hkissen, Fingerhut, Nadel und Garn, und schaffen, mit geschickten Stichen, wunderbare Tischdecken, Kissen, Decken, Bettlaken&#8230;<br \/>\nN\u00e4harbeiten, traditionelle Keramik, S\u00fc\u00dfspeisen, usw. vervollst\u00e4ndigen das Spektrum des Kunsthandwerks, dessen Verkaufspunkt f\u00fcr das Publikum die Casa (Haus) Lujan ist.<br \/>\nGanz besonders m\u00f6chten wir noch das Gewerbe des Schusters hervorheben, das inzwischen fast in Vergessenheit geraten ist. Eine Mischung von Ger\u00fcchen nach Leder und Gummi impr\u00e4gniert die Werkstatt, in der die traditionellen Schuhe und speziellen Gegenst\u00e4nde aus Leder angefertigt werden. Und inmitten von Leder, Sohlen, Leisten, Farbstoffen, Cremes&#8230; verbringt der Schuhmacher sein Leben; er sitzt auf seiner Bank und bedient mit geschickten H\u00e4nden die N\u00e4hmaschine, um dem, aufgrund seiner hervorragenden Qualit\u00e4t hoch eingesch\u00e4tzten, Schuhwerk Form zu verleihen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>GASTRONOMIE. <\/strong><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Der &#8220;Gofio&#8221; (ger\u00f6stetes Mehl) ist das charakteristische Produkt \u00fcberhaupt; sei es nun in Begleitung von K\u00e4se, Kartoffeln, &#8220;Mojo&#8221; (scharfe Sauce) oder gekochtem Obst, er ist auf dem Tisch des Kanariers stets gegenw\u00e4rtig; hier jedoch wird er mit Honig, Rosinen, Mandeln und s\u00fc\u00dfem Wein vermischt.<br \/>\nS\u00fc\u00dfes, wie Geb\u00e4ck, Marmeladen, Lik\u00f6re und Fr\u00fcchte in Sirup, ist vor allem in der Zone von La Galga au\u00dferordentlich beliebt.<br \/>\n<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><strong><span class=\"titular\">ANREGUNGEN. <\/span><\/strong><span class=\"titular\"><br \/>\n<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Wir wollen zwar die anderen Ziele nicht vergessen, m\u00f6chten aber doch ganz besonders den anregenden Spaziergang durch die Stra\u00dfe Procesiones, hinter der Kirche von San Juan, herausstreichen. Er f\u00fchrt uns zu dem Ort, den die einflu\u00dfreichsten Familien ausw\u00e4hlten, um dort den Stadtkern zu gr\u00fcnden. Von diesem Aussichtspunkt aus ist die Casa Lujan zu sehen, es geht dann weiter, die Stra\u00dfe entlang, an der wir uns an der volkst\u00fcmlichen Architektur der kleinen H\u00e4uschen erfreuen k\u00f6nnen, und schlie\u00dflich kommt der Brunnen von San Juan.<br \/>\nWenn wir durch die Lorbeerw\u00e4lder wandern, die in El Cubo de La Galga wachsen, dringen wir in eine Welt ein, welche von allem von dem Schatten der Pflanzen und dem Ger\u00e4usch des Wassers gekennzeichnet ist.<br \/>\nUnd f\u00fcr die wagemutigen Fahrer von Gel\u00e4nder\u00e4dern m\u00f6chten wir auf die heroische Herausforderung verweisen, welche die Piste darstellt, die von El Granel bis zum Pico de La Nieve, auf dem Gipfel, hinauff\u00fchrt.<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><\/div>\n<h3 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>INTERESSANTE ORTE.<\/strong><\/span><\/h3>\n<p><strong>Aussichtspunkt von Las Vueltas de San Juanito. <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.islabonita.es\/imagenes\/es_puntallana_puntallana1.jpg\" alt=\"\" width=\"305\" height=\"201\" \/>Auf dem Weg in Richtung des Ortes machen wir an Las Vueltas de San Juanito Halt, an der Grenze zum Barranco Seco, welcher die \u00f6stliche Demarkationslinie des Bezirks darstellt; dort liegt eine anregende Landschaft vor uns, die sich bis zu den zerkl\u00fcfteten K\u00fcsten hin erstreckt. Die Gipfel und H\u00e4nge von Mazo, Las Bre\u00f1as und Santa Cruz de La Palma st\u00fcrzen auf das intensiv blaue Meer zu.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>Playa (Strand) Nogales. <\/strong><\/span><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Wir erblicken ihn, so unver\u00e4nderlich, wild und wundersch\u00f6n wie er ist, von dem Aussichtspunkt aus; er liegt im Schatten der senkrechten Felsw\u00e4nde, welche die rauhe K\u00fcste von Puntallana bilden. Im Schutz seines schwarzen, von der Brandung gewaschenen, Sandes laichten, fr\u00fcher, die Wasserschildkr\u00f6ten.<br \/>\nWir k\u00f6nnen dorthin \u00fcber den Weg gelangen, der sich am Fu\u00df der Felswand entlang schl\u00e4ngelt; in einer halben Stunde wird so f\u00fcr uns der sch\u00f6nste Strand der Insel zur Wirklichkeit.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>Kirche von San Juan.<\/strong><\/span><\/h4>\n<p>Die Glockenwand der Kirche von San Juan Bautista (Johannes der T\u00e4ufer) erhebt sich majest\u00e4tisch, mit ihrem K\u00f6rper aus Stein und ihrer Seele aus Metall; sie existierte schon nach der Eroberung, wurde jedoch im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut. Heute befindet sich innerhalb ihrer Mauern ein herrliches barockes Retabel aus goldenem Holz, welches den Heiligen Schutzpatron, eine fl\u00e4mische Schnitzerei aus den 16. Jahrhundert, birgt.<br \/>\nDie Mudejar-Tradition tritt deutlich in der feinen, bl\u00e4ulichen T\u00e4felung hervor.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><span class=\"titular\"><strong>Casa (Haus) Lujan. <\/strong><\/span><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Herrenhaus, das aus dem 19. Jahrhundert stammt, steht im Kern von San Juan. Seine Erbauer verwendeten Stein, Ziegel und das warme adrige Holz, um es, den traditionellen Bauweisen getreu, zu errichten.<br \/>\nHeutzutage sind seine R\u00e4ume Schauplatz eines bereits vergangenen Lebensstils, und sie enthalten alte M\u00f6bel, Dekorationsgegenst\u00e4nde, Stoffe und sonstige Hausger\u00e4te, so da\u00df das Ganze ein wunderbares, interessantes ethnographisches Museum darstellt (f\u00fcr das Publikum von 10 bis 13 und von 16 bis 18 Uhr ge\u00f6ffnet).<br \/>\nIn diesem Geb\u00e4ude, das fr\u00fcher einmal Rathaus und Schule war, befinden sich die B\u00fcros f\u00fcr den Agrartourismus &#8220;Isla Bonita&#8221; und das Zentrum zur F\u00f6rderung und zum Verkauf des traditionellen Kunsthandwerks.<\/p>\n<p><span class=\"titular\"><strong>Quelle von San Juan.<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dem gro\u00dfz\u00fcgigen Schatten der B\u00e4ume ist das Gepl\u00e4tscher des Wassers der Quelle zu vernehmen, das uns auf ein einst gew\u00f6hnliches Ger\u00e4usch verweist, als die Leute dieses Wasser f\u00fcr ihren pers\u00f6nlichen Gebrauch verwendeten.<br \/>\nGanz dicht dabei befindet sich die kleine Quelle, wo die Frauen ihre W\u00e4sche wuschen; die Tr\u00f6ge, an denen die Tiere ihren Durst stillen konnten, befanden sich ebenfalls an diesen Treffpunkten, wo sich t\u00e4glich die Beziehungen zwischen den Bewohnern des Ortes entfalteten.<br \/>\nJedes Jahr wird der Heilige Schutzpatron in Dankbarkeit f\u00fcr die wertvolle, erfrischende Fl\u00fcssigkeit in Prozession bis zur Quelle getragen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span class=\"titular\"><strong>Wallfahrtskapelle und Aussichtspunkte von San Bartolome. <\/strong><\/span><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.islabonita.es\/imagenes\/es_puntallana_puntallana5.jpg\" alt=\"\" width=\"305\" height=\"186\" \/>Am Fu\u00dfe des Berges von La Galga steht die kleine Wallfahrtskapelle von San Bartolome (16. Jahrhundert); ihre wei\u00dfen Mauern beherbergen die Jungfrau von Nuestra Se\u00f1ora de La Piedad (Unsere Liebe Frau der Piet\u00e4t).<br \/>\nDaneben bieten zwei Aussichtspunkte dem Besucher Ausblicke auf die ganze Gemeinde; Gipfel, Berge, Schluchten, H\u00e4nge und Felsw\u00e4nde, bis hin zur See. Die H\u00e4user heben sich, wie auf einem verschwommenen Aquarell, inmitten der dichten, gr\u00fcnen Vegetation ab.<br \/>\nVon hier aus erkennt man die Klippen, wo der arme Hirt der Legende des Sprungs des Verliebten das Leben verlor.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><\/h4>\n<h4 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><strong class=\"titular\">Weberdistelfeld von Martin Luis. <\/strong><\/h4>\n<p>Zwischen Tenagua und San Juan de Puntallana befindet sich, auf einer Strecke von drei Kilometern, der wissenschaftlich interessante Ort des Barranco del Agua (Schlucht des Wassers). Dies ist einer der Pl\u00e4tze, an denen die endemischen kanarischen Pflanzen, welche die Trockenheit lieben, ganz besonders auffallend und zahlreich vorhanden sind. Weberdistel, Wolfsmilch, Ginster und andere haben diese vulkanischen H\u00e4nge besiedelt, und leben heute mit den Bananenplantagen zusammen, die weite Zonen der K\u00fcste der Gemeinde belegen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><strong><span class=\"titular\">Piedra Llana.<\/span><\/strong><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Dieser Platz stellt, mit seinen 2321 Metern, den h\u00f6chsten Punkt des Gemeindegebietes dar. Er geh\u00f6rt zum Naturpark von Las Nieves, und befindet sich auf dem Kamm der Caldera. In dieser Zone leben \u00d6kosysteme von Unterwuchs und Kiefernwald, \u00fcberall sind Spuren der Ureinwohner anzutreffen, und oft sind Reste von H\u00fctten, Steinanh\u00e4ufungen, Felszeichnungen, Keramik- und Steinfragmente zu sehen.<br \/>\nAuf den Ausl\u00e4ufern des Berges steht das Werk, das der K\u00fcnstler aus Lanzarote, Cesar Manrique, in der Studie des Kosmos der Einheit der V\u00f6lker widmete.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><strong class=\"titular\">Wallfahrtskapelle von Santa Lucia. <\/strong><\/h4>\n<p>Neben dem Berg von Tenagua, der als \u00dcberwachungspunkt und nat\u00fcrlicher Wachturm diente, von dem aus die Einheimischen den Horizont des Meeres beobachteten, liegt der Gau von Santa Lucia. In dem alten Weiler, inmitten von verlassenen Getreidefeldern und schlanken Palmen, ist besonders die Wallfahrtskapelle zu bemerken, welche die Statue der Jungfrau von Santa Lucia, mit ihrem ruhigen Antlitz, birgt, die aus Antwerpen stammt (16. Jahrhundert). Dorthin begeben sich Leute der ganzen Insel, und beten f\u00fcr die Gesundheit ihrer Augen.<\/p>\n<p><strong class=\"titular\">El Cubo de La Galga. <\/strong><\/p>\n<p>Die tiefe Schlucht von La Galga f\u00fchrt uns in eine Welt, wo der Nebel uralte Winkel und W\u00e4lder einh\u00fcllt, die frisch bleiben, weil die Wolken st\u00e4ndig auf das Relief sto\u00dfen.<br \/>\nLinden, Lorbeerb\u00e4ume, wilde Avokadob\u00e4ume, Farn&#8230; bilden den Lorbeerwald; er wirkt wie ein Riese, um die engen Spalten herum, die aufgrund der Erosion durch das Wasser entstanden sind.<br \/>\nIn diesem dichten Wald ist die Stille zu vernehmen, die nur von den sanften nat\u00fcrlichen Lauten beim Auffliegen der Felsen- und der Lorbeertauben, welche sich von den Beeren ern\u00e4hren, durchbrochen wird.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1285,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/location\/132"}],"collection":[{"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/location"}],"about":[{"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/location"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1285"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=132"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}