{"id":128,"date":"2015-08-03T09:35:21","date_gmt":"2015-08-03T09:35:21","guid":{"rendered":"https:\/\/islabonita.com\/de\/location\/fuencaliente\/"},"modified":"2016-02-17T14:28:15","modified_gmt":"2016-02-17T14:28:15","slug":"fuencaliente","status":"publish","type":"location","link":"https:\/\/islabonita.com\/de\/lage\/fuencaliente\/","title":{"rendered":"Fuencaliente"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Wiederholte Vulkanausbr\u00fcche gestalten die Landschaft ohne Schluchten, die sich im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcden der Insel befindet. Der alte Kanton der pr\u00e4hispanischen Zeiten, Abenguareme, wird begrenzt von Mazo, El Paso und Los Llanos de Aridane.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf diesem Gebiet befinden sich die Gaue von Los Canarios (ein Name, mit dem der Ort bezeichnet wird, wohin, im Anschlu\u00df an die Aufteilung des Bodens, nach der Eroberung, eine gro\u00dfe Anzahl von Einheimischen verbannt wurde, denn es handelt sich um die \u00e4rmste Zone der Insel), Las Caletas, Los Quemados, Las Indias, La Fajana und El Charco.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fr\u00fcher widmeten sich die Einwohner vor allem dem H\u00fcten der Schafe und Ziegen. Der Mangel an Wasser zog mit sich, da\u00df es nur wenig landwirtschaftliche Anbauten auf diesem armen, steinigen Gel\u00e4nde gab; Weinst\u00f6cke allerdings kolonisierten die schwarzen Felder und pa\u00dften sich an die Trockenheit an. Heutzutage stellt diese kein Hindernis mehr dar, und es breiten sich entlang der ganzen K\u00fcste bew\u00e4sserte Bananenplantagen aus; die Landwirtschaft ist, gegenw\u00e4rtig, der wichtigste wirtschaftliche Sektor hier, gemeinsam mit dem Fremdenverkehr, der von der geologischen Sch\u00f6nheit des Ortes angezogen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Fuencaliente, das 1832 mit Mazo verbunden wurde, litt auch unter der Auswanderung seiner Einwohner; Las Indias war die letzte bewohnte Ortschaft, von welcher aus man nach Amerika zog.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">LEGENDE der Fuente Santa (Heilige Quelle)<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">So etwa im 18. Jahrhundert ging bereits die legend\u00e4re Geschichte einer Quelle um, aus welcher sehr hei\u00dfes Wasser sprudelte, und zwar in der N\u00e4he der K\u00fcste, in der unter dem Namen Punta Malpique bekannten Zone. Diese gesch\u00e4tzte Thermalwasserquelle war reich an Schwefel und anderen Mineralien; die Leute kamen von allen Teilen der Insel, um das Wasser zu trinken und darin zu baden. Es konnte n\u00e4mlich Lepra- und Hautkranke heilen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese warmen Gew\u00e4sser gaben dem Ort seinen Namen, und aufgrund der medizinischen Eigenschaften wurde er Santa (Heilig) getauft. Die Fuente Santa wurde unter einem Vulkanstrom begraben, den der Vulkan von San Antonio 1677 ausspuckte. Man suchte sie jahrhundertelang, bis in die heutigen Tage, wo sich die fortgeschrittenen Technologien schlie\u00dflich als erfolgreich erwiesen haben.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">GLAUBEN, die aus der Dunkelheit und dem Aberglauben hervorgehen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/islabonita.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Fuencaliente.-Isla-Bonita.-La-Palma.-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-816 alignleft\" src=\"https:\/\/islabonita.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Fuencaliente.-Isla-Bonita.-La-Palma.-2.jpg\" alt=\"Fuencaliente. Isla Bonita. La Palma.\" width=\"239\" height=\"187\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Aberglaube und die Furcht vor dem Unbekannten haben das Leben der Einwohner immer in Geheimnis geh\u00fcllt, zu Zeiten, in denen aufgrund des Mangels an Materiellem an das Immaterielle geglaubt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Laut der Tradition glaubten die Dorfbewohner, da\u00df, in der Nacht des letzten Tages des Jahrs, der &#8220;Silvesternacht&#8221;, Hexen und D\u00e4monen in diesem \u00dcbergang vom alten ins neue Jahr erschienen. Sie sch\u00fctzten sich vor ihnen, indem sie Beschw\u00f6rungen rezitierten und Gebete an den Heiligen Silvester richteten: &#8220;Heiliger Silvester, Heiliger Silvester, sch\u00fctze mein Haus und meine Umgebung vor Hexen und mich vor \u00dcbelt\u00e4tern&#8221;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein anderer Anla\u00df f\u00fcr das Aufkommen zahlreicher Geschichten ist der Vulkangang von La Cueva (die Grotte) de Los Palmeros. Man sagte, in seiner Dunkelheit w\u00e4ren b\u00f6sartige Wesen verborgen, die in der Tiefe verloren waren, und die Volksweisheit bewahrt noch die Redewendung der Hirten, wonach hier &#8220;ein Zicklein hineinging, und ein Angeber herauskam&#8221;, was genau die Spekulationen hinsichtlich des m\u00f6glichen Ausma\u00dfes dieses Gangs widerspiegelt.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">TRADITIONEN mit Geruch nach Schwefel und Geschmack nach Wein<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Leben der Einwohner von Fuencaliente hat sich um den m\u00fchsamen und gepflegten Anbau des Weins gedreht; seine Vorz\u00fcge wurden schon seit dem 16. Jahrhundert von H\u00e4ndlern, Seefahrern und Abenteurern gelobt. In diesen vom Feuer heimgesuchten Boden sind die Wurzeln der Weinreben verankert, deren Bl\u00e4tter im Herbst eine braune Farbe annehmen. Im Februar werden die alten St\u00f6cke beschnitten, und so wird dem Rebstock neue Kraft verliehen, und er kann abermals Fr\u00fcchte tragen. Die jungen Spr\u00f6\u00dflinge werden mit Schwefelpulver vor m\u00f6glichen Krankheiten bewahrt, und dem Boden zu geneigt (in den windigsten Zonen) oder angehoben (in den Sandgruben), und zwar mittels Gabelst\u00fctzen, um die Sprie\u00dfe zu sch\u00fctzen, an denen sich sp\u00e4ter die Trauben festklammern. Diese reifen langsam in der W\u00e4rme der Sonne, bis zu dem Moment, wo die Weinlese stattfindet; daran nehmen die Bauern teil, sie tragen mit Fr\u00fcchten gef\u00fcllte K\u00f6rbe zur Kelter, wo die Trauben dann gepre\u00dft werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ernte verwandelt sich in ein Fest, an dem Kinder, \u00e4ltere Leute, Frauen und M\u00e4nner mitmachen; ganz traditionell ist das aus Erzeugnissen des Bodens zubereitete Essen, mit dem die Weinlese abgeschlossen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fl\u00fcssigkeit ruht in den in frischen Kellern untergebrachten gr\u00f6\u00dferen und kleineren Weinf\u00e4ssern; nach einigen Monaten \u00fcberpr\u00fcfen anspruchsvolle Gaumen Farbe, Duft und Geschmack der neuen Weine.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heutzutage weisen die Weine des Bezirks ein exquisites, erlesenes Angebot auf, bei dem ganz besonders der Malvasier zu verzeichnen ist, der auf Weltebene als \u00f6nologischer Schatz angesehen wird. Aus seinen Reben, denen es nur gelingt, in der Zone des Llano Negro, in einer H\u00f6he von 450 Metern, zu gedeihen, flie\u00dft der s\u00fc\u00dfe, als Aperitif oder zum Dessert nach einem gutem Mahl zu genie\u00dfende Wein.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">FESTE mit fr\u00f6hlichen Wallfahrten<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/islabonita.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Fuencaliente.-Isla-Bonita.-La-Palma.-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-817 alignleft\" src=\"https:\/\/islabonita.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Fuencaliente.-Isla-Bonita.-La-Palma.-3.jpg\" alt=\"Fuencaliente. Isla Bonita. La Palma\" width=\"305\" height=\"204\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Fest des Heiligen Antonio Abad f\u00e4llt auf den 17. Januar, aber es ist nicht das ber\u00fchmteste von allen. Ende August wird das Fest der Weinlese zu Ehren des Heiligen Schutzpatrons begangen; es handelt sich um den charismatischsten Anla\u00df zum Feiern im Ort, und in seiner heidnischen Stimmung gehen Tradition und Aberglaube in dieser eigentlich feindlichen Umgebung harmonisch einher. Die dankbaren Bauern erweisen dann dem grundlegenden Produkt der lokalen Wirtschaft ihre Ehre.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter den Veranstaltungen, die zu der Gelegenheit stattfinden, k\u00f6nnen wir die Danza de Las Viejas Solteras (Tanz der Alten Jungfern) und den Baile de Los Caballos Fuscos (Tanz der dunklen Pferde) hervorheben. Diese tanzen nach Polkamusik und vollziehen die magische Verwandlung der Menschen in zweibeinige Zentauren aus Papier, Stoff und Rohren nach. Bei der traditionellen Wallfahrt kann der Besucher verschiedenartige Speisen und guten Wein kosten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erw\u00e4hnenswert sind auch die Feste von Punta Larga, bei denen eine Prozession zur See, am 16. Juli, die Jungfrau von El Carmen umher f\u00fchrt, und ebenfalls die Wallfahrt von El Pino de La Virgen, im August.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Dezember sind dann in dieser Gegend die besonderen weihnachtlichen Feierlichkeiten zu erleben, am Heilig Abend werden in der Mitternachtsmesse Weihnachtslieder gesungen, die Hirten tanzen und hinterlegen ihre Opfergaben dem von Fl\u00f6te, Trommel und Kastagnetten angegebenen Rhythmus folgend.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">GASTRONOMIE<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den frischen Fisch der Zone probieren, gemeinsam mit Kartoffeln, &#8220;Mojo&#8221; (scharfe Sauce), &#8220;Gofio&#8221; (ger\u00f6stetes Mehl) und Ziegenk\u00e4se, das Ganze in Begleitung eines Landweins, das kann schon ein verf\u00fchrerisches Men\u00fc darstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die S\u00fc\u00dfspeisen genie\u00dfen einen wohlverdienten Ruf; darunter finden wir Mandelkuchen, &#8220;Rapaduras de Gofio&#8221; (aus ger\u00f6stetem Mehl und Honig oder Zucker), gebrannte Mandeln, Rosinen und das charakteristische Roggengeb\u00e4ck.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">ANREGUNGEN<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen kennzeichnenden Ausflug stellt &#8220;die Route der Vulkane&#8221; dar, die von der Schutzh\u00fctte von El Pinar ausgeht, und bis zum Gipfel von El Birigoyo, in 1800 Metern H\u00f6he, aufsteigt. Von dort aus ist fast die ganze Insel zu sehen, nur der hinter den unpassierbaren Felsen der Caldera versteckte Norden bleibt unserem Blick verborgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Weg f\u00fchrt uns auf der Anh\u00f6he in Richtung Los Canarias, inmitten von Kratern, Felsspalten, Steinfl\u00fcssen und vulkanischen Sandb\u00e4nken; zerbrechliche \u00d6kosysteme klammern sich in ihrem Kampf ums \u00dcberleben daran fest. Eine magische Welt, die wir beim Durchwandern nach und nach kennenlernen. Der Pfad geht dann \u00fcber den Vulkan von San Antonio, Los Quemados und den Vulkan von Teneguia weiter, und endet bei El Faro.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Kontrast dazu schlagen wir Ihnen einen Weg entlang der K\u00fcste vor, den Sie zu Fu\u00df oder mit dem Gel\u00e4ndefahrrad zur\u00fccklegen k\u00f6nnen; er kann im Dorf beginnen und anschlie\u00dfend in Richtung Las Caletas f\u00fchren, \u00fcber die schwarze Lava von El Bucaro, bis zum kleinen Hafen, wo fr\u00fcher die Lupinen, von den Leuten dieses speziellen Gewerbes mazeriert und getrocknet wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wassersport &#8211; Segeln, Tauchen, &#8230; &#8211; und Hanggleiten, Ausritte auf Kamelen, all das sind weitere, nicht zu verachtende, M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">INTERESSANTE ORTE<\/h3>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Roque (Felsen) Teneguia<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Roque Teneguia, ein Zeuge des ehemaligen Reliefs der Zone, das heute unter den Lavastr\u00f6men verschollen ist, ragt stolz inmitten der Landschaft empor, und h\u00e4lt best\u00e4ndig dem Einflu\u00df der Passatwinde stand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ureinwohner begaben sich dorthin, und n\u00e4herten sich von dieser wei\u00dflichen Spitze aus ihren G\u00f6ttern. Die Oberfl\u00e4che ist von den gekr\u00fcmmten Zeichnungen des primitiven Awara-Volks gekennzeichnet.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-818 alignleft\" src=\"https:\/\/islabonita.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Fuencaliente.-Isla-Bonita.-La-Palma.-4.jpg\" alt=\"Fuencaliente. Isla Bonita. La Palma.\" width=\"439\" height=\"154\" \/><\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bezirke von El Paso, Mazo und Fuencaliente erheben sich bis zum zentralen Bergr\u00fccken von Cumbre Vieja. Die rauhe Landschaft hier wurde von verschiedenen Ausbr\u00fcchen gestaltet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Vulkane von Martin (1646), San Antonio (1677), El Charco (1712), San Juan (1949) und Teneguia (1971) haben ausgedehnte Lavafelder gebildet, \u00fcber welche die Zeit hinweggeht, praktisch ohne ihre Spuren zu hinterlassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses ergreifende Landschaftsbild ist, paradoxerweise, das j\u00fcngste der Insel; nach und nach lassen sich Pflanzenkolonien auf dem unfruchtbaren Gel\u00e4nde nieder, das au\u00dferdem auch von Heuschrecken, K\u00e4fern und Eidechsen bewohnt ist.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><\/h3>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Vulkan Teneguia<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Beben k\u00fcndigten die Bildung dieses nat\u00fcrlichen, landschaftlich sehr wertvollen Monuments an. Der Vulkan Teneguia spuckte, im Jahre 1971, \u00fcber die Vulkansch\u00e4chte das Innere der Erde aus, und das Lavamaterial flo\u00df dann bergab. So wurde eine Landschaft gebildet, die aus dem Feuer entstand, zwischen deren Steine die Hitze zu sp\u00fcren ist, und wo der Geruch nach Schwefel alles impr\u00e4gniert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Geschichte ist zu vermerken, da\u00df zu dieser Gelegenheit der letzte Vulkanausbruch des Jahrtausends auf spanischem Gebiet mitzuerleben war.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Vulkan von San Antonio<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/islabonita.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Fuencaliente.-Isla-Bonita.-La-Palma.-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-819 alignleft\" src=\"https:\/\/islabonita.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Fuencaliente.-Isla-Bonita.-La-Palma.-5.jpg\" alt=\"Fuencaliente. Isla Bonita. La Palma\" width=\"310\" height=\"200\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ziemlich nah am Ortskern befindet sich der Vulkan von San Antonio, aus dem 17. Jahrhundert. Sanfte, runde Formen kennzeichnen die Silhouette eines der sch\u00f6nsten Krater der Insel, der gro\u00dfe nat\u00fcrliche Werte besitzt und unbedingt einen Besuch verdient.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Spaziergang am Rand des Kraters bietet uns Ausblicke auf den Ort, den Roque und den Vulkan von Teneguia.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die furchtlosen Leute lassen sich in der N\u00e4he dieses eingeschlafenen Riesen mit rotem Herzen und geschw\u00e4rztem Antlitz nieder.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><\/h3>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Mirador (Aussichstpunkt) von Las Indias<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Aussichtspunkt liegt neben der Landstra\u00dfe, in einer H\u00f6he von 750 Metern. Von hier aus k\u00f6nnen wir in der Ferne das zerschnittene Profil von El Time erblicken, das sich von den niedrigen felsigen K\u00fcsten des Bezirks abhebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor uns die Orte Los Quemados und Las Indias, die dem Meer zugewendet leben, und den R\u00fccken dem stets gr\u00fcnen Kiefernwald zukehren, der sich bis zu den Gipfeln ausstreckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im weiten Ozean sind die Schwesterninseln El Hierro, La Gomera und Teneriffa, wo die Sonne tagt\u00e4glich untergeht, auszumachen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">El Faro<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der alte Leuchtturm erhebt sich unbeweglich auf dem s\u00fcdlichem Punkt von La Palma. Sein Turm aus Basaltquadern wurde Ende des letzten Jahrhunderts errichtet, und er stellt ein architektonisch bedeutendes, f\u00fcr das lokale Erbe kennzeichnendes Bauwerk dar. Daneben befindet sich ein Ladeplatz, wo die Fischer ihre Boote im Windschutz unterbringen. Das Blinklicht des Turms erleuchtet inzwischen nicht mehr den Horizont des Meeres, allerdings wird dieses Bauwerk in Zukunft ein Museum der See und ein Informationszentrum f\u00fcr den Bezirk sein.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Las Salinas<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/islabonita.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Fuencaliente.-Isla-Bonita.-La-Palma.-6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-820 alignleft\" src=\"https:\/\/islabonita.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Fuencaliente.-Isla-Bonita.-La-Palma.-6.jpg\" alt=\"Fuencaliente. Isla Bonita. La Palma.\" width=\"210\" height=\"143\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dort, wo man den steilen H\u00e4ngen entflieht, dort, wo die Brandung des Meeres ununterbrochen zu sp\u00fcren ist und wo die Winde kr\u00e4ftig blasen, da befinden sich die Salinen von Fuencaliente. Allm\u00e4hlich bilden sich Dutzende von wei\u00dfen Salzh\u00fcgeln, umgeben von Meerwasser, dessen Menge unter dem Einflu\u00df der Sonne abnimmt und langsam verschwindet, bis die Salzkristalle zum Vorschein kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Industrie verursacht keinerlei Verschmutzung, sie erfordert keine Maschinen, und sie formt so eine interessante \u00f6kologische Kette, die unter dem Schutz der UNESCO steht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><\/h3>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Playa (Strand) La Zamora<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die l\u00e4ngste K\u00fcste der Insel ist aus mehreren Str\u00e4nden und Buchten gebildet. Der Strand von La Zamora, westlich des Leuchtturms, ist der beliebteste von allen. Er liegt unterhalb einer kleinen Felswand, im Schutz einer Felsgruppe in der See.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seine warmen und sauberen Gew\u00e4sser besp\u00fclen den vulkanischen, tiefschwarzen Sand. Wenn wir zum j\u00fcngst von der Natur geschaffenen Grund hinunter tauchen, erblicken wir dort wunderbare Lavaformungen und ihr entsprechendes \u00d6kosystem.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Kirche des Heiligen Antonio Abad<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der zerschnittenen Enklave von Los Canarios, am Fu\u00df des Kiefernwaldes, steht die Kirche des Heiligen Antonio Abad. Dieses architektonisch bedeutende Bauwerk mit einem einzigen Schiff stammt aus dem 16. Jahrhundert. Seine steinerne Glockenwand verleiht der Fassade im reinsten Mudejarstil einen ganz besonderen Anschein. Im Presbyterium ist eine sch\u00f6ne Malereiausstellung zu sehen, deren Fresken, aus dem Jahre 1904, das Kulturerbe erheblich bereichern.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Pino de La Virgen (Kiefer der Jungfrau)<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Inmitten des Kiefernwaldes, 5 Kilometer von Los Canarios entfernt, erhebt sich stolz die legend\u00e4re Kiefer der Jungfrau. Aus ihrem atheistischen Herzen str\u00f6mt das Blut, das sie belebt und sorgf\u00e4ltig die Jungfrau wahrt. Ihre Zweige sch\u00fctzen, als handele es sich um Arme, das kleine Bild, das von den Gl\u00e4ubigen am zweiten Sonntag im August in Wallfahrt verehrt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man gelangt zu ihr \u00fcber die nicht bepflasterte Piste, die uns in diesen offenen, nach Harz duftenden, Wald eindringen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Quelle von Los Roques<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kiefern, die in der Lage sind, nach einem Brand erneut zu sprie\u00dfen, bilden eine ewig gr\u00fcne Decke auf den Gipfeln dieses Umfelds, sie k\u00f6nnen aber auch auf den trockenen vulkanischen Gel\u00e4nden gedeihen. Und so bieten wunderbare, stark gewachsene Exemplare dieser Freizeitzone von Fuencaliente Schatten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um die bescheidene Quelle herum gibt es keine romantischen Legenden, was jedoch sicher ist, ist, da\u00df sie den Durst der zahlreichen Besucher l\u00f6scht, die beschlie\u00dfen, hier eine angenehme Zeit zu verbringen, und dazu \u00fcber alle grundlegenden Infrastrukturen verf\u00fcgen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Zentrum f\u00fcr Kunsthandwerk<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/islabonita.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Fuencaliente.-Isla-Bonita.-La-Palma.-7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-821 alignleft\" src=\"https:\/\/islabonita.com\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Fuencaliente.-Isla-Bonita.-La-Palma.-7.jpg\" alt=\"Fuencaliente. Isla Bonita. La Palma.\" width=\"188\" height=\"280\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der Hauptstra\u00dfe von Los Canarios stehen die Gesch\u00e4fte, die dem Dorf Leben verleihen. Das Zentrum f\u00fcr Kunsthandwerk befindet sich in dieser Durchgangszone, und ist so f\u00fcr den Besucher leicht zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Verkaufsstelle f\u00fcr kunsthandwerkliche Erzeugnisse zeigt uns die herk\u00f6mmlichen Arbeiten, die weiterhin mit Eifer und Geschicklichkeit ausgef\u00fchrt werden, unter anderem vielf\u00e4ltige lokale Erzeugnisse, von H\u00e4ckelarbeiten, \u00fcber an Webst\u00fchlen hergestellten Wollstoffen und T\u00fcchern, bis zu den zarten Knoten und Verflechtungen von K\u00f6rben, Gef\u00e4\u00dfen, und unz\u00e4hligen anderen Artikeln. Ganz besonders hervorzuheben sind die eleganten Stickereien, wo Bl\u00fcten, Bl\u00e4tter, Initialen &#8230;, nach genauen Nadelstichen in Schlaufen, Festonen und sonstigen Stickarbeiten, welche die Stoffe der traditionellen Ausstattungen bereichern, Gestalt und Farbe annehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eng verbunden mit dem Weinanbau ist das Gewerbe des Fa\u00dfbinders (Herstellers von Gef\u00e4\u00dfen, um den Wein zu lagern), das inzwischen fast verschwunden ist; im 16. Jahrhundert jedoch war es von ganz besonderer Bedeutung, und zwar aufgrund der starken Produktion von Malvasierwein, der von Shakespeare gelobt wurde und bei den Engl\u00e4ndern gro\u00dfen Neid erweckte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a9 Text: In\u00e9s Dieppa. Asociaci\u00f3n para el Desarrollo Rural de la Isla de La Palma .(ADER-La Palma)<br \/>\n\u00a9 Fotos: Archiv ADER-La Palma und Juan Jos\u00e9 Santos.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":815,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/location\/128"}],"collection":[{"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/location"}],"about":[{"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/location"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/815"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/islabonita.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=128"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}