General

Zwischen Gärten, Hügeln und Steilhängen liegt dieses Haus im Ortsteil von Las Tricias in der Gemeinde von Villa de Garafía. Die Zone ist bevorzugt wegen dem ausgezeichneten Klima, das dort fast das ganze Jahr über herrscht.

Tel: +34 922 43 06 25. Whatsapp: +34 650 082 553 E-mail: reservas@islabonita.es

Check-in time

17:00

Check-out time

12:00

Descripcion

Das Haus ‘Casa Los Cardones’ wurde am Ende des XIX. Jahrhunderts durch D. Juan María Barreto als Bauernhaus konstruiert. Dieser wanderte nach Kuba aus und kam einige Jahre später wieder zurück. Bei der Erstellung des Hauses wurden Materialien verwendet, wie: Steine, vorallem der typisch einheimische Stein namens “Tosca”, Ziegelsteine und Tondachziegel, welche in Öfen für Kunsthandwerke gebrannt wurden. Für die Decken, Fussböden, Türen und Fenster wurde das echte Kanarische Kiefernholz, das man auch “Tea” nennt, verwendet. In jener Zeit waren die Wege “Caminos reales” die einzigen Kommunikationsmittel zur Aussenwelt. Das “Casa Los Cardones” bildete für viele Personen, die unterwegs waren, ein Zufluchtsort zum Übernachten. Das änderte sich dann 1953 als die kommunikationen verbessert wurden. Dieses Haus diente bis 1994 als Bauernhaus. Danach wurde das Haus für den Tourismus für ländliche Gebiete (Turismo Rural) restauriert und erhielt den Namen “Los Cardones”. Diese einheimische Pflanze “Los Cardones” trifft man in den hübschen und gepflegten Gärten an, die das Haus umgeben. Doch die ursprüngliche Architektur blieb unverändert, und heute noch wird die Fassade vorallem mit “Toscas” – Steinen hervorgehoben, während im Innern die Tondachziegel zur Geltung kommen. Die Besitzer haben sich mit grosser Sorgfalt und viel Liebe dem Mobiliar und der Dekoration gewidmet und mit der Wahrung der antiken Struktur und dem antiken Stil das behagliche und gemütliche Ambiente des Landhauses beibehalten. Auf die Details wurde äussester Wert gelegt: in Handarbeit angefertige Möbel, Gardinen aus stattlichem Stoffgewebe, die im Webstuhl gewoben wurden, die Verwendung eines Weinfasses zur Fertigung eines TV-Tisches, und noch Unzähliges mehr, um Ihren Aufenthalt im “Casa Los Cardones” zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Man erholt sich prächtig inmitten der gepflegten Blumen, Sträucher und Obstbäumen mit der geräumigen Terrasse, von welcher man einen Meeresblick und prächtigen Sonnenuntergang hat.

Im Casa Los Cardones gibt es ein Schwimmbad von 7mx4mx1,50m.

LAGE:

Vor hier aus kann man sehr gut wandern. Die nur 800 Meter vom Haus entfernte Route “Buracas” führt uns zum Aussichtspunkt “El Mirador del Molino de Viento”, “El Bosque de Dragos”, zu den Felszeichnugen “Los Petroglifos” und Höhlen “Cuevas de Buracas”, Neben anderen Wegen ist auch der über Las Tricias führende GR-130 “Camino Real de la Costa”. Diese Wohnung ist 10 Autominuten vom Ort Fayal de Puntagorda entfernt, im welchem jedes Wochenende der städtische Kleinmarkt der Landwirte, Viehzüchter und Kunsthandwerker besucht werden kann. Andere interessante Orte in der Nähe des Hauses “Casa Los Cardones” sind u.a. der Kulturpark “Parque Cultural La Zarza”, der Felsen “Roque de Los Muchachos” des höchsten Berggipfels der Insel, auf welchem Berg sich eine der wichtigsten Astrophysikalische Anlage der Welt befindet. Auf La Palma ist die Reinheit der Luft so hoch wie sonst selten an einem anderen Punkt der Erde. Auf der geräumigen Terrasse des Hauses “Casa Los Cardones” kann man ausgezeichnet nachts den Sternenhimmel betrachten.

WICHTIGSTE ENTFERNUNG:
Höhe über Meer: 657 m
Nächstes Geschäft: 5.5 km
Strand: 29 km
La Caldera de Taburiente National Park: 44 km
Restaurant: 1.7 km
Gesundheitszentrum (Arzt): 5.7 km
Sta Cruz de la Palma: 59.7 km
Flughafen: 60.5 km

Minimale Aufenthaltsdauer (Nächte) Nebensaison: 4
Hochsaison auf Anfrage

Anzahl Zimmer: 3
Max. Personen: 4

M² 61,97
Höhe: 657m

Ausstattung

  • Babybett (kostenlos)
  • Blick in die Berge
  • Bügelbrett
  • Bügeleisen
  • Doppelzimmer (1 Doppelbett)
  • Dunstabzugshaube
  • Einzelzimmer
  • Elektrische Kaffeemaschine
  • Elektroheizung
  • Forrados de piedra
  • Gartenanlage
  • Gasherd - 4 Brenner
  • Haartrockner
  • Holzdecken
  • Italienische Kaffeemaschine
  • Kamin
  • Kanarischer Stil
  • Kühlschrank
  • Kürzlich renoviert
  • Liegestühle
  • Meerblick
  • Mikrowelle
  • Mixer
  • Panoramablick
  • Parkplatz
  • Plasma-Fernseher
  • Saft Mischer
  • Saftpresse
  • Sat-TV
  • Schwimmbad
  • Sonnenschirm
  • Stereoanlage
  • Terrasse
  • Terrassenstühle
  • Terrassentisch
  • Toaster
  • Überdachten Grillplatz
  • Wäscheständer
  • Waschmaschine
  • Wohn-Essküche
  • Wohnzimmer

Kinder und Zustellbetten

1 babybett (gratis)

Haustiere

Haustiere gestattet

Internet

Internetverbindung

Parking

Privater Parkplatz

Kreditkarte

Visa. MasterCard. Maestro.

Tourist license number

CR-38/5/0000010

Activities

SEHENSWÜRDIGKEITEN • Santo Domingo • Küstenlandschaft • Der Kiefernwald von Garafía • Kulturpark La Zarza-Zarcita • Der Roque de Los Muchachos • Die Dörfer Franceses, El Tablado und Las Tricias • Das Gebiet San Antonio del Monte • Volkskundezentrum

Garafía

Garafía

Die Gemeinde Garafía im Nordwesten der Insel mit einer Fläche von 102 km2 liegt in den tiefen Talschluchten Franceses und Izcagua und erstreckt sich von der Küste bis hinauf die Gipfel im Inselinnern.

Die abwechslungsreichen Landschaftsformen der Gemeinde unterliegen dem Einfluss der Passatwinde. Und so sind es denn auch die alten Windmühlen, die das Landschaftsbild Garafías prägen. Die von Gagelbaum, Baumheide und Kiefern geprägte Vegetation war in der Vergangenheit die Grundlage des wirtschaftlichen Lebens.

Die Gegend um Garafía wurde von den Ureinwohnern La Palmas Tagalgen genannt und nach der Eroberung durch die kastillische Krone in erster Linie von Portugiesen besiedelt. Unter ihnen befanden sich vor allem aus Portugal vertriebene Juden. Die der Krone unterstellten Gebiete der mittleren Höhenlagen wurden seit 1579 an Bauern vergeben, allerdings mit der Auflage, ein Fünftel der erwirtschafteten Erträge an den Grundherrn abzugeben. Dieses Wirtschaftsystem hatte noch bis vor wenigen Jahren Bestand.

1812 wurde Garafía zur Gemeinde erklärt und bekam 1906 von König Alfonso XIII. den Stadttitel zugesprochen.

Die Wirtschaft der Gemeinde basiert auf Land- und Viehwirtschaft. Daraus ist eine bedeutende Käseindustrie mit einem Reife- und Vertriebszentrum entstanden. Mit dem Landtourismus eröffnen sich aber zweifelsohne neue Chancen für die Zukunft. Das Angebot an erstklassigen Unterkünften und die wunderschönen Landschaften sind dabei Garanten für wirtschaftliches Wachstum in diesem Sektor.

Die Berggipfel Garafías sind ein international bedeutender Standort der Astrophysik, denn von hier aus wird mit Weltraumteleskopen das Universum erkundet.

DIE LEGENDE von La Pared de Roberto

Von der Naturlandschaft der gesamten Insel geht eine magische Anziehungskraft aus, besonders aber von den Berggipfeln La Palmas. Hier soll sich an den Fü(en einer Lavafelswand (La Pared de Roberto) in der Nähe von Los Andenes eine Legende zugetragen haben, nach der sich an dieser Stelle ein Liebespärchen unter dem nächtlichen Sternenhimmel zu treffen pflegte. Sie war eine schöne Ureinwohnerin aus Garafía und er stammte aus Barlovento. Die Liebe, die beide sich schworen, war so stark, dass selbst der Teufel neidisch wurde. Es wird erzählt, dass der Teufel diese Felswand in einer Nacht erschuf, um die Verliebten auseinanderzubringen. Dem mutigen Jüngling gelang es zwar, die Wand zu überwinden. Die Anstrengungen waren derart kraftraubend, dass er in den Krater La Caldera de Taburiente fiel. Der Teufel wollte darauf das traurige Mädchen für sich gewinnen, aber sie verweigerte sich ihm und stürzte sich ebenfalls in die Tiefe, um sich mit ihrem Geliebten zu vereinigen.

Das Werk des Teufels war umsonst und in seiner Wut schlug er den Basaltfels entzwei, das tragische Ende dieser Liebesgeschichte heraufbeschworen hatte.

HIRTENTRADITIONEN

Garafía. Isla Bonita. La Palma.Über die Jahrhunderte hinweg hat in Garafía die Tradition der Weidewirtschaft überdauert. Schon die Vorfahren der Einwohner Garafías gingen dieser harten Arbeit nach und trieben ihre Herden auf der Suche nach Weideland von der Küste die Berge hinauf. Für sie waren die Tiere Lebensunterhalt und Lebensinhalt.

Die Hirten sind die wahren Protagonisten dieser tief verwurzelten Tradition und kennen jeden Berg, jede Schlucht, jeden Felsvorsprung, jeden Pfad und jede Quelle. Zusammen mit ihrem Vieh zogen sie unter dem Glockengeläut der Herde durch die Landschaft, wobei die Ziegenhirten in der Lage waren, die Tiere aufgrund der Art des Glockentons voneinander zu unterscheiden. In ihrer Hirtentasche führen sie Proviant mit und in ihren Händen hielten sie den langen Hirtenstock, ein Utensil, das schon die prähispanischen Ureinwohner benutzten und mit dem sie äu(erst geschickt spektakuläre Sprünge absolvieren, um das schwierige Gelände zu überwinden. Diese ruhigen und standhaften Männer durchleben unzählige kleine Geschichten, unerwartete Gefahren und extreme Temperaturen, legen gro(e Wegstrecken zurück und erleben Ruhe und Einsamkeit, die der treue und gesellige garafianische Hirtenhund – eine einheimische Hunderasse – überwinden hilft.

Nachdem die Ziegen gemolken sind, wird zur Herstellung des schmackhaften Käses übergegangen, der seinen charakteristischen Geschmack durch das Räuchern mit trockenen Kaktusblättern, Baumheide und Mandelschalen erlangt.

VOLKSFESTE

Volkstümliche Feste finden in allen Winkeln der Gemeinde Garafía statt. Ihre kleinen Kapellen werden mit Farbgirlanden geschmückt und nachts erleuchten Feuerwerke den Himmel.

Nach dem Weihnachtsfest wird am 5. Januar die Ankunft der Heiligen Drei Könige in Szene gesetzt. Am 3. Mai folgt das Fest des Kreuzes (La Cruz), das die Einwohner Juan Adalids auf dem Berg La Centinela begehen. Dabei werden dem Besucher auf diesem natürlichen Aussichtsturm typische Speisen und Tänze geboten.

Im Sommer, und zwar am 12. und 13. Juni, wird die Wallfahrtskapelle San Antonio del Monte aus dem 16. Jahrhundert für die Festlichkeiten herausgeputzt. Die gro(e portugiesische Gemeinde im Norden der Insel hatte seinerzeit den Schutzheiligen Portugals San Antonio de Padua auch für Garafía übernommen. Der bedeutendenste Festteil ist der Viehmarkt mit seinen Rindern, Ziegen und Schafen, die hier zum Verkauf angepriesen und von den aufmerksamen garafianischen Hirtenhunden bewacht werden. Viehzüchter der ganzen Insel nehmen an diesem Fest teil und machen es mit seinem Geruch nach gebratenem Fleisch, köstlichem Käse und Kiefernwein zu einem der beliebtesten Feste La Palmas.

Am 15. und 16. Juli wird in Las Tricias zur Zeit der Festlichkeiten zu Ehren der Jungfrau Carmen das Fest La Quema de Judas (die Verbrennung Judas) begangen. Dabei wird mittels einer kleinen aus Lappen gefertigten Puppe ein Spottgesang auf die Gesellschaft vorgetragen und ihr Testament verlesen, bevor sie auf den Scheiterhaufen kommt.

Die Festlichkeiten zu Ehren der Jungfrau des Lichts (Virgen de La Luz) in der zweiten Augusthälfte schlie(en den Festkalender ab.

TIPS

Die Schönheit und Vielfalt der Landschaft macht Garafía zu einem Schatz, den es zu entdecken gilt. Sehenswürdige Naturlandschaften, archäologische Fundstätten, Kulturelles, Traditionen, eine abwechslungsreiche Gastronomie sowie Saum-, Tuch- und Flechtarbeiten bilden ein interessantes Angebot für all diejenigen, die dort Spa( und Erholung suchen, wo das Landleben noch starke Wurzeln hat. Daneben kann man allerdings noch anderen Freizeitaktivitäten nachgehen: Wandern, Klettern, Mountainbike-Touren, Schluchtwandern … jeder Winkel, jeder Berg, jeder Wanderweg und jeder Waldfeldweg bieten immer wieder die Möglichkeit, Neues und Überraschendes zu entdecken.

Touristen schlagen vielerlei Wege ein, um ihren Wissensdurst zu befriedigen. Eine Möglichkeit dazu bietet der jahrhundertealte „Königliche Weg“ (camino real), der die Dörfer dieser wunderschönen felsigen Steilküste untereinander verbindet. Dieser Weg ist jedoch nur für gute Wanderer zu empfehlen. Vom Dorf Franceses führt dieser in landschaftlicher und botanischer Hinsicht äu(erst interessante Weg vorbei an den Dörfern El Tablado, Don Pedro, Juan Adalid, El Mudo, El Palmar bis nach Santo Domingo.

Der Weg wird wegen seiner üppigen Vegetation und seiner zahlreichen Quellen auch Ruta Verde (grüner Weg) genannt und durchquert die Talschlucht La Madalena zwischen Don Pedro und La Zarza. Ebenso beeindruckend sind die Wanderwege, die von Las Tricias nach Buracas, in die Schlucht Izcagua, El Castillo oder Briestas abgehen. Eine andere interessante Wanderroute nimmt ihren Anfang z.B. in Santo Domingo und führt in den Drachenbaumwald El Palmar oder bis nach San Antonio del Monte.

Die Bergippfel bieten unzählige Wandermöglichkeiten, darunter ist besonders die Route vom Gipfel Roque de Los Muchachos bis zum Pico de La Nieve zu empfehlen, der auf dem Kraterrand des Taburiente verläuft.

SEHENSWÜRDIGKEITEN

Santo Domingo

Ein Spaziergang durch die steilen Gässchen Santo Domingo, des grö(ten Dorfs der Gemeinde, hinterlässt beim Besucher starke Eindrücke. Zu sehen sind eng aneinander geschmiegte traditionelle Häuser mit roten Dächern und gro(e Herrenhäuser mit ihren symetrischen klassizistischen Fassaden, die den Platz umgeben und auf dem sich die Garafianer zu treffen pflegen.

Gleich nebenan befindet sich die im 16. Jahundert errichtete Kirche, die ihr endgültiges Aussehen und ihre zweischiffige Aufteilung erst ein Jahrhundert später angenommen hat. Aus diesem Jahrhundert stammt auch das feingearbeitete Deckentäfelwerk im Mudejarstil. Im Innern sind interessante Heiligenbilder zu sehen. Hervorzuheben ist hier besonders die von vielen verehrte Jungfrau Virgen de Nuestra Señora de La Luz.

Küstenlandschaft

Garafía. Isla Bonita. La Palma.Der weite Küstenstreifen der Gemeinde unterliegt ununterbrochen den Kräften des Ozeans. Das Meer ist der Baumeister dieser spektakulären und landschaftlich schönen Klippen. Teile davon sind im Naturreservat Guelguén unter Schutz gestellt.

Vom Aussichtspunkt Serradero im Hafen Santo Domingos hat man einen herrlichen Ausblick auf die Felswände, in denen früher Fischadler nisteten. Sie sind Zeugen der früheren Grenze zwischen Land und Meer.

Wegen der Steilküste entstanden die Bootsanlegeplätze vor allem an den Mündungen der hiesigen Talschluchten. Hier ankerten die Boote und Schiffe, die Passagiere und Waren transportierten.

Auch die Pflanzenwelt der flachen Küstenbereiche zählt zu den Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören die robusten Wolfsmilchgewächse, die dem ständigen Wind widerstehen, der früher die Holzflügel der Windmühlen in Bewegung gesetzt hat und heute moderne Windgeneratoren im Windpark Juan Adalid antreibt.

Der Kiefernwald von Garafía

Der Kiefernwald hat für diesen Teil der Insel eine besondere Bedeutung. Diese Nadelbaumart passt sich optimal den Bodenverhältnissen an, hält extremen Temperaturen und Trockenheit stand und ist sogar in der Lage, nach einem Waldbrand Sprossen zu treiben.

Aus diesem Juwel der Natur haben die Menschen jahrhundertelang Harz, Bau- und Brennholz sowie Reisig gewonnen. Die intensive Nutzung hat den Waldbestand keineswegs dezimiert. Immer noch überziehen die Wälder zwischen der Ginstervegation der Berggipfel und der Gagelbaum-Baumheidezone die gesamte Insel.

Im dichten und zum integrierten Naturreservat erklärten Kiefernwald von Garafía beeindrucken die gigantischen, jahrhundertalten und mit einer runden Baumkrone ausgestatteten Exemplare, die eine Höhe von bis zu 50 m erreichen können.

Kulturpark La Zarza-Zarcita

Garafía. Isla Bonita. La Palma.

Im grünen Dickicht des Lorbeerwaldes im Gebiet La Mata versteckt sich eine der bedeutendsten kanarischen Fundstätten von Höhlengravuren. Die feuchten Höhlen von La Zarza und La Zarcita hüten einen Schatz, der von den prähispanischen Awaren meisterlich in den Fels graviert wurde. Spiral-, schlingen- und kreisförmige Formen zeichnen ein kompliziertes Bild von tiefsinniger magisch-religiöser Bedeutung. Auf diese Weise wurden die Götter angerufen um fruchtbare Weiden für ihre Herden angerufen, denn Wasser war das wichtigste Lebenselixier.

Am Grund der Talschlucht befindet sich ein archäologisches Zentrum, das Auskunft über die Kultur dieses Hirtenvolkes gibt. Es werden Führungen angeboten und auf den Wegen werden auf erklärenden Tafeln umfangreiche Informationen zur Flora und Fauna vermittelt.

Der Roque de Los Muchachos

Himmel und Erde sind hier auf den Berggipfeln von Garafía perfekt aufeinander abgestimmt. Imposante Landschaften tun sich zu beiden Seiten unterhalb der Berge auf. Der Vulkankrater La Caldera de Taburiente kann von verschiedenen natürlichen Aussichtspunkten wie z.B. dem Aussichtspunkt im Gebiet Los Andenes in Augenschein genommen werden, von wo aus man einen wunderbaren Blick auf die bis in Grund dieses Nationalparks abfallenden Steilhänge genie(en kann.

Zahlreiche Felsen krönen diese Hochgebirgsenklave, dessen höchste Erhebung 2.426 m misst. Bis hier hinauf stiegen die Ureinwohner La Palmas, um ihr Vieh weiden zu lassen und ihren Göttern zu huldigen, worauf die unzähligen archäologischen Funde hinweisen.

Auf dem steinigen Untergrund wachsen Drüsenginster und andere endemische Arten wie etwa die Viola palmensis oder der blaue Natternkopf.

Hier befindet sich auch das bedeutendste astrophysische Observatorium der Nordhalbkugel. Zahlreiche Länder haben hier wegen der Reinheit der Atmosphäre ihre Teleskope aufgestellt, um den Kosmos zu erforschen.

Die Dörfer Franceses, El Tablado und Las Tricias

Garafía. Isla Bonita. La Palma.

Unter den vielen dörflichen Ansiedlungen der Gemeinde Garafías ist besonders das Küstendorf Franceses zu erwähnen. Gigantische Klippen haben das Leben der Einwohner dieses Dorfes geprägt. Die volkstümlichen Häuser schmiegen sich an die Wege, die sich serpentinenförmig durch die hügelige Landschaft schlängeln. Charakteristisch für diese Gegend sind die Strohkammern mit getäfelten Holzdächern und Steinwänden, die früher als einfache Behausungen dienten.

Auch das Naturschutzgebiet um das Nachbardorf El Tablado mit seiner stark abfallenden und malerischen Landschaft ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Dorf liegt zwischen zwei tiefen Talschluchten. Häuser und üppige Gärten ziehen sich treppenförmig den zum Atlantischen Ozean zeigenden Hang hinauf.

Im Westen der Gemeinde liegt das wunderschöne Dorf Las Tricias am Rand der Talschlucht von Izcagua. Die Wallfahrtskapelle La Virgen del Carmen bildet das Herz dieses an Mandelbäumen und alten Herrenhäusern reichen Kleinods. Die alte Windmühle und der magische hundertjährige Drachenbaumhain nahe der Höhlenfundstätte sind die bekanntesten Wahrzeichen von Las Tricias.

Das Gebiet San Antonio del Monte

Die Wallfahrtskapelle San Antonio del Monte hat diesem gro(en Gebiet seine Namen verliehen, in dem sich Interessantes über Natur und Kultur erfahren lässt. In unmittelbarer Nähe der Kapelle befindet sich ein Freizeit- und Naturpark, in dem man Ausflüge oder Wanderungen unternehmen oder auch campen kann. Ganz in der Nähe befindet sich auch eine Berghütte mit 48 Schlafplätzen, ein Versuchsbauernhof (Granja Experimental) und eine Käserei, in der Käse zum Reifen gelagert wird.

Der Kulturpark La Zarza liegt an einem wunderschönen Wanderweg, der von den archäologischen Fundstätten bis zu diesem interessanten Freizeitpark der Stadt Garafía führt.

Volkskundezentrum

Das Kulturhaus Santo Domingos ist ein Informations- und Kulturzentrum und öffnet seine Pforten an sechs Tagen in der Woche für all diejenigen, die mehr über die Besonderheiten Garafías in Erfahrung bringen möchten. Erklärende Tafeln, eine Fotodokumentation und Multimedia-Systeme lassen die Geschichte von der vorspanischen Zeit bis heute Revue passieren.

Die eindrucksvolle Landschaft, Flora, Fauna, natürliche Ressourcen, Bräuche, Traditionen, Vieh- und Landwirtschaft sowie Handwerk sind in drei thematischen Sälen ausgestellt. Au(erdem sind traditionelle Trachten und Gegenstände zu sehen, die die Identität dieses Dorfes im Norden La Palmas ausmachen.

© Text: Inés Dieppa. Asociación para el Desarrollo Rural de la Isla de La Palma (ADER-La Palma)
© Fotos: Archiv ADER-La Palma und Juan José Santos.


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Stornierung / Vorauszahlung

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1.- Um Ihre Reservierung zu bestätigen, überweisen Sie eine Anzahlung 40 % der Endsumme auf das folgende Bankkonto: Kontoinhaber: Asociacion Turismo Rural Isla Bonita.

 Konto-Nr.: 2100 7110 11 2200064679. Bank: CaixaBank. Bankleitzahl: CAIXESBBXXX. IBAN: ES50 2100 7110 11 2200064679.

2.- Geben Sie als Referenz Ihrer Transaktion die Buchungsnummer und Ihren Namen an.

3.- Die Anzahlung muss vor dem Ablaufdatum Ihrer Buchung erfolgen, ansonsten wird diese storniert.

4.- Stornogebühren:

  • 25 % der Anzahlung, wenn die Stornierung mehr als 15 Tage vor dem Anreisedatum erfolgt.
  • 50 % der Anzahlung wenn die Stornierung zwischen dem 15. und dem 7. Tag vor dem Anreisedatum erfolgt.
  • 75 % der Anzahlung, wenn die Stornierung zwischen dem 6. und dem 4. Tag vor dem Anreisedatum erfolgt.
  • 100 % der Anzahlung, wenn die Stornierung nach dem 4. Tag vor dem Anreisedatum erfolgt.
  • Eine Verkürzung des Aufenthaltes berechtigt nicht zu einer Rückerstattung.

5.- Reisen mehr Personen an, als bei der Buchung angegeben wurden, behält sich der Eigentümer das Recht vor, diese zurückzuweisen oder einen entsprechenden Aufpreis zu berechnen, der sofort zu entrichten ist.

Hinweise

Vermeiden Sie es, überraschend beim Mietobjekt zu erscheinen. Lassen Sie sich von der Buchungszentrale bestätigen, wann und wo sie vom Eigentümer in Empfang genommen werden, und sorgen Sie dafür, dass Sie den Anreiseplan für das Haus bei sich haben.
Sollten Sie weitergehende Auskünfte über Freizeitmöglichkeiten auf der Insel wünschen, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Wir bitten Sie dringend, pfleglich mit dem Haus und der Umgebung umzugehen.